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Lokalsport
Volleyball: TSV ist gegen Geldern nur Außenseiter

Dormagen. Ein Blick in die Mannschaftliste des VC Eintracht Geldern reicht, um festzustellen, mit welchem Pfund der Frauen-Regionalligist wuchert: Sechs seiner Spielerinnen sind 1,80 Meter oder größer - eine beeindruckende Statistik. "Und gegen diese großgewachsenen Spielerinnen haben wir uns immer etwas schwer getan", erinnert sich Peter Fischer, Trainer der Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen. Dennoch reist der TSV morgen (Anpfiff ist um 17.30 Uhr) mit guten Erinnerungen nach Geldern: Im bisher letzten Aufeinandertreffen in der Meisterschaft - im Januar 2014 - brachte er dem späteren Aufsteiger eine 1:3-Niederlage in dessen Halle bei, im Vorjahr folgte ein knapper 3:2-Erfolg im Bezirkspokal.

Mit Blick auf die Tabelle sind die Gastgeberinnen allerdings der Favorit. Das Team von Trainer Thomas Cönen steht auf Rang drei, fuhr in sechs Partien fünf Siege ein und musste sich nur dem ungeschlagenen Spitzenreiter TV Gladbeck II geschlagen geben. "Wir befinden uns zwar im Aufwärtstrend", sagt Fischer, "aber wir wissen auch, dass Geldern ein anderes Kaliber als Hennen und Bocholt ist." Ganz chancenlos sieht Fischer sein Team aber nicht, was das Ziel für die letzten drei Hinrundenpartien verdeutlicht: "Wenn wir gegen Aachen gewinnen, haben wir unser Minimalziel erreicht, etwas Zählbares gegen Geldern ist möglich und ein Erfolgserlebnis gegen Gladbeck wäre eine Sensation", so der TSV-Coach.

(HGi)
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