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Lokalsport
Vorfreude aufs Kaarster Stadtduell ist groß

Rhein-Kreis. Kreisliga A: Delhoven empfängt Hackenbroich zum Derby. Clash der Liga-Dinos in Wevelinghoven. Von Felix Strerath

Liebhaber der Fußball-Kreisliga A kommen an diesem Wochenende voll auf ihre Kosten. Neben zwei Duellen im Abstiegskampf bietet die achte deutsche Fußball-Liga auch noch gleich drei interessante Lokalduelle.

Stadtduell In Kaarst darf man sich nach zwei Spielzeiten Pause wieder auf das Stadtduell freuen. In diesem Jahr ist die zweite Garde der SG Kaarst den Büttgener in die Kreisliga A gefolgt. "Wir hatten lange kein Derby mehr. Da wird es endlich wieder zur Sache gehen", sagt SG-Trainer Oliver Ossenbühl voller Vorfreude. Auch sein Gegenüber Cengiz Yavuz freut sich, da er auf viele alte Bekannte treffen wird. Vor seinem Engagement in Büttgen stand Yavuz dem Urgestein Dirk Schneider für ein Jahr als Co-Trainer der ersten Kaarster Mannschaft zur Seite. Aus dieser Zeit kennt er auch noch viele aktive Akteure und weiß: "Kaarst hat eine sehr stark besetzte Mannschaft. Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass sie oben noch ein Wörtchen mitreden werden." Dazu bräuchte die SG allerdings einen "Dreier" gegen die Stadtrivalen. Ossenbühl ist überzeugt: "Wir werden die Punkte mit über den Nordkanal nehmen."

Derby im Dormagener Stadtteil Ebenfalls auf ein echtes Lokalduell fiebert der FC Delhoven in diese Woche hin. Zu Gast ist morgen (15 Uhr) Tabellen- und Ortsnachbar TuS Hackenbroich. Die Teams trennen vor dem Spiel nur zwei Zähler, doch Delhoven braucht diesen Sieg nach dem schwachen Auftritt im Jahnstadion (0:2 Novesia). "Wir müssen uns um 100 Prozent steigern, um die Niederlage wieder gutzumachen", so Delhovens Trainer Sascha Querbach vor dem Derby. Zuhause ist der FCD in dieser Spielzeit noch ungeschlagen und will diese Serie gegen Hackenbroich weiter ausbauen. Germania-Trainer Andreas Pallasch analysiert die Spielweisen: "Beide Teams spielen sehr offensiv. Es wird sich zeigen, welches Mittelfeld seine Knipser besser einsetzt." Der ehemalige polnische Nationalspieler kennt ein paar der Delhovener Spieler schon etwas länger: "Ich habe einige von ihnen schon trainiert, als sie noch kleine Kinder waren."

Prestigeduell der A-Liga-Dinos Am morgigen Sonntag kommt es zum Prestigeduell: Der BV Wevelinghoven empfängt den SV Bedburdyck/Gierath. Seit Gieraths Aufstieg im Jahr 2007 gibt es dieses Duell durchgehend. Der BVW (seit 2004) und der SV Bedburdyck/Gierath sind die Vereine, die aktuell am längsten an einem Stück in der Kreisliga A verweilen. Bis auf den 6:0-Erfolg der Gierather in der vergangenen Spielzeit waren die Auseinandersetzungen der Lokalkonkurrenten auch immer extrem spannend und hitzig. Zur Zeit ist der SV das Non-Plus-Ultra: Seit dem 30. April ist der Ligaprimus mittlerweile in Pflichtspielen unbesiegt, doch Trainer Jürgen Steins hat dennoch Respekt: "Das wird ein Spiel auf Augenhöhe. Die Duelle mit Wevelinghoven sind immer von Emotionen geprägt." Trotzdem weiß er auch: "Der 1:0-Sieg in Unterzahl in Kaarst hat unser Selbstvertrauen noch mal enorm gestärkt." Gegenüber Armin Kiese meint: "Jeder ist heiß darauf, den Primus zu schlagen. Wir werden uns nicht verstecken und versuchen, Gierath ein Beinchen zu stellen."

Kellerduell Am Tabellenende empfängt die noch punktlose SG Orken/Noithausen den Vorletzten SV Glehn. Die SGO braucht schon fast ein Wunder, um in dieser Saison dem erneuten Abstieg zu entgehen. Glehn hat indes noch berechtigte Hoffnung. SV-Trainer Markus Franken weiß: "Die Saison ist noch lang. Wir haben es in der Rückrunde schon oft geschafft, den Spieß umzudrehen." Trotzdem: "Ein Sieg gegen Orken ist Pflicht", so Franken.

Quelle: NGZ
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