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Lokalsport
Vorst II macht den Doppelaufstieg in der Relegation klar

Vorst. Die Fußballer der Sportfreunde Vorst können sich über eine tolle Saison freuen: Nach dem souveränen Aufstieg der ersten Mannschaft in die Kreisliga A schaffte die Reserve die Sensation. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte stieg eine zweite Mannschaft der Vorster auf, und noch nie gab es in Vorst einen Doppelaufstieg zu feiern. Von Sophie Rhine

Danach sah es auch lange Zeit nicht aus, erst am allerletzten Spieltag kletterten die Vorster noch auf Platz zwei und sicherten sich die Chance auf den Aufstieg. "Unser Start war okay, danach hatten wir einen Durchhänger und haben drei Niederlagen in Folge kassiert", erinnert sich Trainer Ottomar Dohmen an den Saisonbeginn. "Danach hat es aber geklappt und wir haben 24 Spiele in Folge nicht mehr verloren. Das war eine richtig starke Mannschaftsleistung." In den 38 Ligaspielen kamen unter Dohmen über 50 verschieden Spieler zum Einsatz: "Bei uns kriegen welche aus der Ersten Einsatzzeiten oder fangen nach Verletzungspausen wieder an, auch aus der Dritten kommen manchmal Jungs hoch", berichtet der Coach. Probleme in der Abstimmung gab es aber trotzdem nicht. "Die Kameradschaft in Vorst ist einmalig", lobt Dohmen. "Die Jungs kennen sich alle seit Jahren, manche schon seit der Jugend."

Dennoch konnten die Vorster den Relegationsplatz nicht mehr aus eigener Kraft erreichen, Neukirchen/Hülchrath hatte einen Punkt Vorsprung. "Riesen Kompliment und Dankeschön nach Frimmersdorf", sagt Dohmen schmunzelnd, denn der Tabellenfünfte gewann in Neukirchen und machte den Weg frei für die Sportfreunde. Auch die Relegation gegen die Reserve der DJK Rheinkraft verlief mehr als knapp: Die Vorster spielten ab der 20. Minute nur noch zu zehnt und mussten einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen - am Ende stand ein 4:3-Erfolg und der Aufstieg in die Kreisliga B.

Ottomar Dohmen kann mit allen Jungs aus der vergangenen Saison auch für die neue Spielzeit planen: Abgänge gibt es keine, Erwin Gräfenstein aus Grimlinghausen ist neu dabei. Sorgen um den Klassenerhalt macht Dohmen sich eigentlich keine: "Aufsteigen ist schwerer als drinbleiben", meint der Coach. "Wir haben einen großen und starken Kader, unser Ziel muss definitiv ein einstelliger Tabellenplatz sein."

Quelle: NGZ
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