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Lokalsport
Wegweisende Wochen für Wevelinghoven

Rhein-Kreis. Kreisliga A: Aufsteiger Kaarst II gibt sich angriffslustig. Verfolgerduell steigt beim FC Delhoven. Von Felix Strerath

Bereits am Donnerstagabend hat Aufsteiger FC Straberg in Büttgen vorgelegt. Für den Rest der Fußball-Kreisliga A geht es morgen (15 Uhr) zur Sache.

VfR Büttgen - FC Straberg 1:2 (1:1). Die Neulinge aus Straberg haben den zweiten Saisonsieg eingefahren und somit die Abstiegsränge verlassen. Den frühen Rückstand durch Büttgens Amir Alili drehten Meikel Kupper und Markus Peters für den FC. Büttgens Trainer Cengiz Yavuz ärgerte sich: "Die Chancenverwertung von uns war eine Katastrophe. Wir haben versucht, den Ball in Tor zu tragen." Eigentlich konnte sich Büttgen mit 15 Zählern sicher im Mittelfeld wägen, doch nun weiß Yavuz: "Wir sind zu viel Risiko eingegangen, jetzt stehen wir wieder unter Druck."

BV Wevelinghoven (8.) - SG Kaarst II (3.) Für den BV Wevelinghoven beginnen nun die "Wochen der Wahrheit". Bis zur Rückrunde wird sich zeigen, wohin der Weg für das Team von Trainer Armin Kiese geht. Auf das morgige Duell mit Aufsteiger Kaarst folgen bis zur Winterpause Delhoven, Bedburdyck/Gierath, Novesia, und Büttgen. Vor dem kommenden Gegner hat er mächtig Respekt: "Kaarst ist bärenstark und ein gefestigtes Team." Bislang ist Wevelinghoven jedoch vor heimischem Publikum noch ungeschlagen. Diese Serie will Kiese ausbauen: "Wenn wir noch konsequenter und energischer spielen, bleiben wir weiter so heimstark." Auch die Kaarster sprechen von einem "richtungweisenden" Spiel. Nachdem der Aufsteiger sich direkt in der Kreisliga A zu Recht gefunden hat, fühlt er sich nun zu Größerem berufen. "Wir wollen oben dran bleiben", gibt sich Coach Oliver Ossenbühl optimistisch und erklärt: "Jetzt im Mittelfeld zu versinken? Darauf haben wir keine Lust. Das wollen wir mit aller Kraft vermeiden."

FC Delhoven (5.) - 1. FC Grevenbroich-Süd (2.) Ebenfalls im Kampf um die besten Verfolgerplätze stehen Delhoven und Süd. Das Duell der ehemaligen Bezirksligisten gab es in dieser Saison bereits. Im Pokal warf Delhoven die Südstädter mit 2:1 'raus. Felix Frason sicherte dem FCD mit seinem Doppelpack das Weiterkommen. Doch Delhovens Trainer Sascha Querbach schenkt dem wenig Beachtung: "Das ist schon acht Wochen her, seitdem haben sich beide Mannschaften mit Sicherheit weiterentwickelt." Immerhin kommt mit Grevenbroich-Süd die stärkste Auswärtsmannschaft der Liga - in vier von fünf Begegnungen gingen die Grevenbroicher als Sieger vom Platz. Süds Trainer Peter Hanschmann hält sich bedeckt: "Wir müssen sehen, wer zur Verfügung steht. Wichtig ist, dass wir mannschaftliche Geschlossenheit zeigen."

SSV Delrath (12.) - SG Neukirchen/Hülchrath (11.) Im unteren Tabellenabschnitt wollen Delrath und Neukirchen einen entscheidenden Sprung machen. Zuletzt holte Delrath starke sieben Zähler aus drei Partien und das gegen Gegner wie Zons (1:0), Novesia (0:0) und Hackenbroich (1:0). So schaffte es der SSV, mächtig Boden gut zu machen und hat nun die Möglichkeit, am punktgleichen Neukirchen vorbei zu ziehen. "Vorher hat damit keiner gerechnet. Nun wollen wir es weiterführen", so SSV-Trainer Michael Stadler. Besonders herausgestochen ist in den letzten Wochen ein Mannschaftsteil: "Die Abwehr spielt das momentan überragend." Auf Neukirchener Seite sind die vergangen drei Matches mit gerade einmal einem Zähler mäßig verlaufen. Trainer Dirk Hermes fordert nun: "Wir müssen den Kampf annehmen und wieder punkten."

VdS Nievenheim II (14.) - TuS Hackenbroich (3.) Unter Zugzwang steht nach dem Sieg von Straberg auch die zweite Garde des VdS Nievenheim. "Es wird langsam Zeit für uns zu punkten", weiß Trainer Alex Foth und fügt an: "Mit viel Arbeit können wir einen Zähler gegen Hackenbroich holen."

SG Orken/Noithausen (16.) - DJK Novesia (6.) Neben ordentlichen Trainingsbedingungen fehlt der Novesia weiterhin ein klassischer Stürmer. "Uns stellt sich die Frage, wer die Tore schießen soll, so lange Christoph Kattner nicht da ist", so Coach Mehmet Altin.

SV Bedburdyck/Gierath (1.) - SC Grimlinghausen (10.) "In der vergangen Saison haben wir uns gegen Grimlinghausen das Genick gebrochen", erinnert sich Gieraths Trainer Jürgen Steins. Der SV verlor unnötig mit 1:2 und lag am Ende drei Zähler hinter Aufsteiger Holzheim. SC-Trainer Ben Gencer hält sich zurück: "Wir sind klarer Außenseiter."

FC Zons (7.) - SV Glehn (15.)

Quelle: NGZ
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