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Lokalsport
Weißenberg will den Derby-Bann brechen

Lokalsport: Weißenberg will den Derby-Bann brechen
Wollen endlich wieder jubeln: Die SVG Weißenberg hatte in den vergangenen Lokalduellen gegen Rosellen eher wenig Grund zum Lachen. FOTO: a. woitzschützke
Rhein-Kreis. In der Frauen-Landesliga empfängt die SVG den Lokalrivalen aus Rosellen. Hemmerden trifft auf Velbert.

Die Gedanken an die jüngeren Lokalduelle mit dem SV Rosellen dürften bei den Landesliga-Fußballerinnen der SVG Weißenberg Bauchschmerzen verursachen. Während es in der Liga noch ganz gut lief, tun die Niederlagen in den vergangenen beiden Kreispokalendspielen (1:2 und 1:3) besonders weh. "Die Spielerinnen sind hochmotiviert und brennen darauf, die drei Punkte dieses Mal in Weißenberg zu behalten", meint Trainer Guido Brenner.

Vor dem Derby (morgen, 15 Uhr) ist der Coach zuversichtlich: "Ich habe eine junge, hungrige Truppe, die richtig Gas geben wird." Warum es zuletzt in den wichtigen Spielen gegen den Konkurrenten nicht reichte, weiß er allerdings auch nicht: "Rosellen ist genau gleichwertig, daher entscheidet in jedem Spiel die Tagesform. Zumindest hatten wir sie beim letzten Mal am Rande einer Niederlage." Besonders freut sich Brenner über seine Abwehrchefin Anja Hennesen, die beim 5:0-Erfolg über Frintrop nach einem Hörsturz und einer halbjährigen Zwangspause ihre Rückkehr feierte: "Wir sind alle froh, dass sie wieder da ist. Anja bringt eine unheimliche Sicherheit und Stabilität in die Abwehr."

Der SV Hemmerden trift um 14.30 Uhr auf die SSVg Velbert und muss den Ausfall seiner Toptorjägerin Julia Schenck verkraften. Der Verdacht auf einen Kreuzbandriss hat sich bestätigt, womit die Saison für sie gelaufen sein dürfte. "Das tut uns natürlich weh. Wir wollen aber trotzdem gewinnen, unser Spiel auf den Platz bringen und konzentriert zu Werke gehen", sagt Coach Peter Compes, der zudem auf Mareike Esser (Urlaub) verzichten muss. Wieder einsatzfähig sind hingegen Roxanne Hupertz und Jessica Froitzheim, die den Ausfall Schencks zumindest halbwegs auffangen sollen. Dass sein SV auch nach der Horrorverletzung am Sonntag bei Tusa Düsseldorf ein 1:1 rettete, hat Compes imponiert: "Dieser Punkt war mehr als verdient, weil die Mannschaft kämpferisch voll dagegen gehalten hat, obwohl wir den Schock in den Beinen hatten. Spielerisch wäre da gegen uns sicher etwas möglich gewesen, wir haben es aber nicht zugelassen."

(pas-)
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