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Wieder ist nur auf Holzheimer SG Verlass

Lokalsport: Wieder ist nur auf Holzheimer SG Verlass
Mit zwei Toren am Holzheimer Sieg beteiligt: Yannick Joosten. FOTO: fupa
Rhein-Kreis. Bezirksliga: Während in Gruppe 1 alles abgesagt wird, bleibt die HSG in Gruppe 4 im Aufstiegsrennen. Von Christos Pasvantis

Nichts zu machen in der Bezirksliga-Gruppe 1: Die Begegnungen des FC Zons gegen Schwarz-Weiß Düsseldorf, SV Uedesheim beim SV DITIB Solingen und TSV Bayer Dormagen gegen Solingen-Wald fielen dem Wetter zum Opfer. Insbesondere die Dormagener werden es mit Galgenhumor hingenommen haben, mussten sie doch ihre für Samstag geplante Weihnachtsfeier absagen, weil die Solinger auf der Suche nach einem Ausweichtermin auf stur schalteten. In Gruppe 4 bleibt alles beim Alten: Nur Holzheim holt drei Punkte.

Holzheimer SG - DJK/VfL Willich 5:3 (3:0). Der Tabellenzweite Rheydt hatte am Vortag mit einem 4:2-Sieg über Kaldenkirchen vorgelegt, Tabellenführer St. Tönis gegen Waldniel zwar eine 4:0-Führung verspielt, aber trotzdem noch 5:4 gewonnen. Dahinter bleibt Holzheim aber in Schlagdistanz und hat seine Pflichtaufgabe gegen Willich mehr oder weniger souverän gelöst. Denn trotz einem 0:3-Pausenrückstand kämpften die formstarken Gäste weiter vorbildlich. "Willich hat sich nie aufgegeben und in der zweiten Hälfte sehr gut gespielt", fand HSG-Trainer Guido van Schewick, dem die drei Gegentreffer zum 1:3 (56.), 2:4 (73.) und 3:5 (84.) naturgemäß sehr missfielen: "Das ärgert mich halt, wir haben die Tore zu einfach zugelassen und das Spiel tatsächlich noch mal spannend gemacht." Nachdem Yannick Joosten (2./27.) und Simon Kozany (44.) für den beruhigenden Pausenvorsprung sorgte, legten Simon Petri (66.) und Pascal Schneider (77.) die weiteren Holzheimer Tore nach. Von seiner Offensive war van Schewick daher begeistert: "Das Spiel nach vorne war sehr, sehr stark. Da hätten wir zur Pause statt 3:0 auch 6:0 führen können, wenn wir unsere Chancen konsequent genutzt hätten."

SV Lürrip - SV Bedburdyck/Gierath 4:0 (2:0). Die Bedburdycker taumeln der Winterpause entgegen und befinden sich im freien Fall. Nach der Klatsche in Lürrip ist der SV seit acht Ligaspielen sieglos und holte in diesem Zeitraum gerade mal einen Punkt. Damit ist er vom ersten bis auf den zwölften Tabellenplatz abgerutscht. Tobias Busch brachte Lürrip, das seinerseits den dritten Sieg in Folge feierte, bereits nach vier Minuten in Führung, Tahir Molliqaj (30.) legte vor der Pause nach, ehe Kevin Schmitz noch einen Doppelpack schnürte (46./56.).

Fortuna Dilkrath - DJK Gnadental 2:2 (1:1). Es lief schon die vierte Minute der Nachspielzeit, als Abwehrchef Mehmet Yilmaz nach einem Eckball von Maik Ferber per Kopf doch noch zum Gnadentaler Ausgleich traf und damit auch die fünf Spiele andauernde Niederlagenserie ohne eigenen Treffer beendete. "Der Ausgleich war verdient, auch wenn er erst in letzter Sekunde gefallen ist", fand Trainer Jörg Ferber. Der hatte zwar im Vorfeld schon viel über den kleinen Dilkrather Kunstrasenplatz gehört, war aber trotzdem überrascht, wie eng es dort tatsächlich zugeht: "Ich habe ja schon viele Plätze gesehen in meinem Leben, aber so einen noch nicht. Da ist die Seitenlinie ja zwei Meter neben der Strafraumlinie." Seine Elf habe sich damit schwer getan und musste folgerichtig zwei Rückstände verdauen, für die jeweils Niclas Hoppe (20./65. Handelfmeter) verantwortlich zeichnete. Nachdem zunächst Pawel Kramer (39.) und schließlich Yilmaz ausglichen, war Trainer Ferber zufrieden: "Damit kann ich leben. Wir haben endlich mal wieder getroffen, von daher ist alles gut."

SSV Strümp - SG Kaarst 4:3 (2:2). Die Niederlage in Strümp erinnerte SG-Trainer Yasar Kurt an seinen 5:3-Sieg gegen Kaldenkirchen Anfang Oktober: "Strümp geht es so wie uns damals gegen Kaldenkirchen. als wir glücklich gewonnen haben. Heute wird mein Trainerkollege Stefan Pötters froh sein, dass er die Punkte behalten hat." Kaarst habe eigentlich sehr gut begonnen, durch schwaches Abwehrverhalten aber zwei vermeidbare Gegentreffer von Robert Marjanovic (28.) und Dominik Blömer (31.) kassiert. Die glichen Marc Reiners (35.) und Shungo Numata (39.) zwar noch vor der Pause aus, Blömer schlug aber zwei weitere Male zu (65./80.). Alexander Cule gelang noch das Anschlusstor (89.), den Ausgleich verpasste er in der Nachspielzeit aber, als sein Kopfball über die Latte rauschte.

Viktoria Mennrath - TuS Grevenbroich 3:0 (1:0). Gut gespielt, trotzdem verloren: Auch unter Interimstrainer Lars Faßbender bleibt der TuS vom Pech verfolgt. "Die zweite Hälfte war vielleicht unsere beste in der ganzen Saison. Aber Mennrath macht aus drei Chancen drei Tore, während wir alles ausgelassen haben, was wir uns erspielt haben", fasst Faßbender zusammen. "Das ist bitter, aber so läuft es halt, wenn du unten drin stehst."

Quelle: NGZ
 
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