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Wikinger holen VM-Cup

Lokalsport: Wikinger holen VM-Cup
Neuer Name, alter Leistungsträger: Daniel Pankofer spielt bei den Rhein Vikings die gleiche Rolle wie in der vergangenen Saison beim Neusser HV - er ist als Dreh- und Angelpunkt im Rückraum unverzichtbar. FOTO: Heinz J. Zaunbrecher
Dormagen. Zweitliga-Aufsteiger HC Rhein Vikings setzt sich im Finale des Dormagener Handball-Turniers mit 29:23 gegen TuS Ferndorf durch. Von Volker Koch

Die Gastgeber spielten keine Rolle, trotzdem blieb der Siegerpokal beim VM-Cup wenigstens zur Hälfte im Rhein-Kreis: Zweitliga-Aufsteiger HC Rhein Vikings holte sich den Sieg beim Saisonvorbereitungsturnier des TSV Bayer Dormagen durch einen 29:23-Erfolg im Finale gestern Nachmittag über den aus der Zweiten Handball-Bundesliga abgestiegenen TuS Ferndorf. Der TSV Bayer belegte in eigener Halle nach zwei deftigen Niederlagen gegen Ferndorf und Eintracht Hagen und einem 22:19-Sieg über den isländischen Zweitligisten HK Kopavogs Rang fünf.

Vikings-Trainer Ceven Klatt sprach nach dem Schlusspfiff allen beteiligten Kollegen am dreitätigen Turnier aus der Seele: "Das wichtigste ist, dass sich keiner verletzt hat." Denn in dieser Hinsicht sind die meisten Klubs nach den intensiven Vorbereitungswochen gebeutelt. Die Vikings bilden da keine Ausnahme, musste Klatt doch auf seine beiden "Abwehrchefs" Bennet Johnen und Heider Thomas verzichten. Der eine wird morgen an der Lendenwirbelsäule operiert, der andere soll zum Saisonstart am 27. August bei der SG Bietigheim wieder fit sein.

Klatt sah sich dadurch gezwungen, die Abwehrformation umzubauen, und fand sich durch den Turnierverlauf darin bestätigt, dass das dank des Einsatzes von Thomas Bahn und Teo Coric gelungen ist: "Wir hatten uns vorgenommen, eine gute Deckung zu stellen, damit bin ich über das gesamte Turnier über gesehen zufrieden." Die Zahlen geben ihm Recht: In den drei Turnierspielen kassierten die Vikings nur 63 Gegentore - die wenigsten aller sechs Teams.

Die meisten gab es im gestrigen Finale durch den TuS Ferndorf, der durch zwei überzeugende Siege (30:27 über Eintracht Hagen, 30:21 über TSV Bayer Dormagen) das Endspiel erreichte und dabei deutlich machte, dass der angepeilte direkte Wiederaufstieg sicher kein utopisches Ziel ist im Siegerland. Dem anderen Zweitliga-Neuling aus Hagen blieb durch diese Niederlage nur das Spiel um Platz drei, in dem er Drittligist Longericher SC mit 36:21 deutlich die Grenzen aufwies.

Trotz des mäßigen sportlichen Abschneidens war Dormagens Handball-Geschäftsführer Björn Barthel zufrieden mit dem dreitätigen Turnier: "Alles in allem hatten wir 450 Zuschauer, da haben wir wenigstens nicht draufgezahlt."

Quelle: NGZ
 
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