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Lokalsport
Wildwasserkanuten treffen sich zum Rodeo auf der Erft

Dormagen. Morgen treffen sich Kanu-Freestyle-Athleten aus ganz Deutschland, den Niederlanden und Belgien am Wiesenwehr in Neuss, um sich bei einer Rodeo-Abfahrt zu beweisen. Zum sechsten Mal veranstaltet der WSC Bayer Dormagen diesen Wettbewerb. Für die ungefähr 70 Teilnehmer ist es eine attraktive Veranstaltung, denn die deutschen Athleten können Punkte sammeln für die Deutsche Meisterschaft. Zwei weitere Ausscheidungskämpfe finden im Juni in Augsburg und im Oktober in Leipzig statt. Für die Niederländer dient das Turnier als Qualifikation für die EM 2016 in Platting.

Zugute kommt den Athleten das regnerische Wetter der vergangenen Tage. Dies sorgt dafür, dass eine Walze am Wiesenwehr entsteht, die die Athleten benötigen, um mit ihren Kurzbooten auf der Welle zu kurven. Figuren mit klangvollem Namen wie "Flatspin", eine horizontale Drehung, oder saltoartige Loops sollen die Zuschauer in den Bann ziehen. Für jede dieser Figuren bekommen die Freestyler, je nach Schwierigkeit und Aussehen, eine bestimmte Anzahl von Punkten. In einer Zeit von 45 Sekunden müssen die Kanuten folglich so viele Punkte wie möglich erreichen, wobei jede Figur nur einmal gezeigt werden darf. So geht es dann über das Viertelfinale ins Halbfinale und dann in die Endrunde. Der Athlet mit den meisten Punkten gewinnt am Ende den Wettkampf. "Wir freuen uns auf die vielen Sportler, aber auch auf viele Zuschauer, um ihnen eine faszinierende Facette des Kanusports zu zeigen", sagt Max Münchow, Hauptorganisator und Wettkampfteilnehmer vom WSC. Im vergangenen Jahr wurde der Dormagener Robert Büchmann Zweiter bei den Deutschen Meisterschaften.

Quelle: NGZ
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