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Lokalsport
Wolfgang Brück hat wieder die Qual der Wahl

Lokalsport: Wolfgang Brück hat wieder die Qual der Wahl
Dalibor Cvetkovic (r.) hat seine Zerrung auskuriert. FOTO: hubert wilschrey
Kapellen. Vor dem Oberliga-Gastspiel beim VfR Fischeln stehen dem Trainer des SC Kapellen wieder alle Spieler zur Verfügung. Von Christos Pasvantis

Die jüngst mit null Punkten beendete englische Woche stellte in einer starken Oberligasaison für die Fußballer des SC Kapellen den ersten kleine Tiefpunkt dar. Denn bei den Niederlagen gegen Wuppertal (0:2), in Hönnepel (0:2) und gegen Hiesfeld (0:1) stimmten nicht nur die Ergebnisse, sondern auch das Spielerische nicht. Im morgigen Auswärtsspiel beim VfR Fischeln will der SCK zurück in die Spur.

"So eine Phase, in der nichts geht, ist ganz normal. Die hat während einer Saison jede Mannschaft mal", glaubt Trainer Wolfgang Brück, der den Hauptgrund für die zuletzt fehlende Spielkontrolle nennt: "Unsere Spieler waren einfach ausgebrannt. Der Kader ist klein, das merkst du besonders dann, wenn du auch unter der Woche spielen musst." Nach einer Woche Ruhe brenne die Mannschaft nun auf drei Zähler: "Die Jungs haben sich kurz geschüttelt und im Training Vollgas gegeben. Ich habe alle Spieler dabei, jetzt müssen wir uns das Glück zurück erkämpfen."

So hat Brück eigentlich auf allen Positionen Alternativen: In der defensiven Viererkette meldet sich Dalibor Cvetkovic zurück, im Mittelfeld drängt Frederik Leufgen wieder in die Startelf. In welcher Ausrichtung der Trainer also in Krefeld auflaufen wird, ist völlig offen. "Punktuell wird sich mit Sicherheit auf der einen oder anderen Position etwas tun, das war mir vor allem gegen Hiesfeld zu unkontrolliert. Aber prinzipiell ist es doch immer eine gute Sache, wenn der Trainer bei der Aufstellung lange überlegen muss", findet der Coach.

Während der SCK seine Ligazugehörigkeit - wenn auch noch nicht rechnerisch - auch für die kommende Saison gesichert haben sollte, kämpfen die Gastgeber bei nur vier Zählern Vorsprung auf die Abstiegsränge weiterhin. Der VfR, der in der Hinrunde der Vorsaison als Aufsteiger die Liga aufgemischt hatte, startete mit vier Siegen zwar mustergültig in die aktuelle Saison, tat sich seitdem aber schwer. Gerade einmal fünf weitere Siege stehen für die Mannschaft von Trainer Josef Cherfi seitdem zu Buche, weswegen Gegenüber Brück weiß: "Für Fischeln geht es am Sonntag um alles. Die brauchen die Punkte unbedingt und werden uns einen heißen Tanz liefern."

Respekt hat der Kapellener Trainer dabei vor allem vor Spielmacher Kevin Breuer, den er sogar als "vielleicht besten Spieler der Liga" adelt: "Auf Breuer musst du immer ein Auge werfen, der kann aus jeder Situation ein Tor machen. Eigentlich lebt Fischeln von ihm." Neun Tore und 13 Vorlagen hat der Kapitän auf seinem Konto und führt damit eine Offensive an, die sich mit 50 geschossenen Toren nur hinter Tabellenführer Wuppertal (59) einreihen muss. Die 53 Gegentreffer sind andererseits allerdings auch der drittschlechteste Wert der Liga.

Quelle: NGZ
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