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Leichtathletik
Zielgerade

Leichtathletik: Zielgerade
Hat "seine" Trainingsgruppe im Griff: Jochen Adomeit (l.) ist mit Einsatz und Leistungsvermögen der City-Runner höchst zufrieden. FOTO: Anja Tinter
Neuss. Drei Wochen bleiben den City-Runnern noch zur Vorbereitung auf den City-Lauf

In nicht einmal mehr einem Monat steht den 19 City-Runnern der Tag der Wahrheit, sprich der Korschenbroicher City-Lauf bevor. Seit Mitte Januar bereiten sich die Gewinner der NGZ-Aktion wissenschaftlich begleitet vom Trainingsexperten Rüdiger Hübbers-Lüking und unter fachkundiger Leitung von Jochen Adomeit und Werner Hymmen aufihren Start im Volkslauf über fünf Kilometer vor - und das sehr ausgiebig und erfolgreich.

Auf der Zielgeraden zum City-Lauf: Die City-Runner Anika Veiser, Andrea Adelmann, Thomas Troisch und Charlotte Simon (v.r.). FOTO: RED

"Das Training bringt sehr viel und ist wirklich effizient", berichtet Andrea Adelmann. "Ich glaube, jeder von uns bemerkt die Fortschritte in allen Bereichen: Schnelligkeit und Ausdauer haben sich deutlich verbessert und die nötigen Regenerationsphasen sind schon viel kürzer als noch zu Beginn des Trainings."

Jeder der City-Runner hat Anfang des Jahres seinen individuellen Trainingsplan erstellt bekommen, an welchen die Läufer sich seit über zwei Monaten halten - die Pläne für die letzten drei Wochen können auf www.ngz-online.de eingesehen werden. Das bedeutet drei bis vier Mal Training pro Woche und jeden Mittwoch gibt es auf der Kaarster Tartanbahn das gemeinsame Tempotraining - wie so oft im Regen. "Das Wetter war leider meistens Mist, dafür ist unsere Laune immer top", sagt Anika Veiser. "Wir trainieren frei nach dem Motto: Umsonst geht die Sonne nicht auf."

Dieses Mal stehen Pyramidenläufe auf dem Plan. "Pyramiden, Intervalle, fünf Kilometer am Stück - das Training ist sehr abwechslungsreich", beschreibt Nikolaus Thoens die Vorbereitung.Nach ausgiebigem Aufwärmen, was auch Dehn- und Koordinationsübungen zur Vorbeugung von Verletzungen beinhaltet, geht es ans Eingemachte: erst 200, dann 400, dann 600, dann 800 Meter müssen die Athleten in zügigem Tempo absolvieren. Und als wäre das noch nicht genug, geht die Reihe dann auch noch wieder abwärts. "Das Training ist manchmal schon sehr hart", sagt Thomas Huber nach vollbrachter Leistung und fügt schmunzelnd hinzu: "Unsere Trainer sind üble Schleifer, aber natürlich gehorchen wir immer."

Allen Anstrengungen zum Trotz ist die Gruppe fast noch vollzählig bei der Sache , was auch an der Gruppendynamik liegt: "Man muss wirklich betonen, dass wir alle gut miteinander klarkommen, hier sind alle sehr nett", sagt Anika Veiser. Sie fühlt sich in der Gruppe gut aufgehoben und auch beraten: "Die Trainer kümmern sich super um uns, von ihnen und der medicoreha werden wir echt gut betreut." Lediglich zwei der City-Runner warfen aus privaten Gründen das Handtuch, ein Platz wurde aber direkt neu besetzt. Eine Quote, mit der Trainer Jochen Adomeit durchaus zufrieden ist: "Wir wurden von der Grippewelle nicht verschont, aber wurden nicht ausgedünnt, die Trainingsbeteiligung ist auch immer gut." Nicht nur die Beteiligung, auch die Ergebnisse lassen Adomeit zuversichtlich auf den bevorstehen Lauf blicken: "Ich denke, es gibt keinen, der sein Laufvermögen nicht verbessert hat." Dann kann der Korschenbroicher City-Lauf ja kommen.

VON SOPHIE RHINE

Quelle: NGZ
 
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