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Norfer Zwischentöne
Als Sportler das Singen entdeckt

Norfer Zwischentöne: Als Sportler das Singen entdeckt
30 Frauen und vier Männer: der Chor "Norfer Zwischentöne" bestritt jetzt das zweite Konzert in seiner Vereinsgeschichte. FOTO: Klaas
Neuss. Der als reines Laienensemble gestartete Chor "Norfer Zwischentöne" ist gern gesehener Gast in Altenheimen und Kliniken, wird zu Goldhochzeiten oder Geburtstagen für ein Ständchen angefragt und war auch schon drei Mal beim Chortreffen im Rheinischen Landestheater dabei - immer wurden danach Zugaben eingefordert. Öffentliche Konzerte aber waren bislang eher die Ausnahme. Aber auch das ändert sich, denn nach einem ersten Versuch im Vorjahr, bei dem rund 80 Zuhörer in der Norfer Friedenskirche gezählt wurden, hat der Chor nur ein Jahr später erneut eingeladen. Dieses zweite Konzert in der Vereinsgeschichte war so gut besucht, berichtet der Vorsitzende Karl Klaas, "dass wir noch Stühle hinzustellen mussten".

Die Zwischentöne haben einen sportlichen Ursprung, denn der Chor gründete sich im Jahr 1999 aus einer Sportgemeinschaft des TSV Norf heraus. Heute gehören dem Chor 30 Frauen und vier Männer an, die grundsätzliches und vor allem deutsches Liedgut proben und präsentieren wollen. In ihr Repertoire, das derzeit 35 Titel umfasst, nahmen sie allerdings auch sechs Lieder in englischer Sprache auf. Zum besseren Verstehen für das Publikum moderiert die Chorleiterin jedes Stück an. Das gehört zum Webmuster aller "Zwischentöne"-Auftritte, die als rein akustisches Klangerlebnis wahrgenommen werden wollen. "Keine Choreographie, keine Spezialeffekte", übersetzt Klaas den eigenen Anspruch.

Für das zweite Konzert kombinierten die Zwischentöne Volkslieder, Schlager und Gospels, stimmten aber auch mit dem Publikum Kanons an. Die vielfache Zustimmung der Zuhörer, so Klaas, bestätige den Chor, den Kurs fortzusetzen. -nau

Quelle: NGZ
 
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