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Speedskating-Wettberwerb
Auf die Plätze, fertig - rollen!

Speedskating-Wettberwerb: Auf die Plätze, fertig - rollen!
Helm, Knie- und Ellenbogenschoner sind Pflicht beim "Wettrennen auf Rollen". Mehr als 60 Kinder haben beim ersten Kaarster Speedskating-Wettbewerb für Grundschüler mitgemacht. FOTO: A. Tinter
Neuss. Mit Helm, Knie- und Ellenbogenschonern ausgestattet, haben sich vor kurzem rund 60 Grundschüler "auf die Rollen" gemacht: Zum ersten Mal fand in der Stadtparkhalle ein Speedskating-Wettberwerb für Schüler der Kaarster Grundschulen statt. Organisiert wurde er von den Speedskatern Düsseldorf, deren Verein seit 2008 fester Bestandteil des VfR Büttgen ist.

"Mit dem Wettbewerb können wir unseren Sport all denen präsentieren, die Speedskating noch nicht kennen. Für die Kinder soll aber der Spaß im Vordergrund stehen", sagt Sebastian Grob, Abteilungsleiter der Speedskater Düsseldorf. Mitmachen konnte jeder, der in seiner Freizeit gerne auf Rollen fährt oder einfach mal etwas Neues ausprobieren wollte. Vorkenntnisse waren nicht erforderlich: Vor jeder Runde gab es die Möglichkeit, den Parkour einmal auszuprobieren. Außerdem waren jugendliche Helfer vor Ort, die bereits Erfahrung im Speedskating mitbrachten und den Kindern erklärend und helfend zur Seite standen. Die Mädchen und Jungs im Alter von sechs bis zehn Jahren traten in ihrer jeweiligen Altersklasse in drei verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Zunächst galt es, einen Geschicklichkeitsparkour mit verschiedenen Hindernissen zu passieren. Im Slalom aufgestellte Hütchen mussten umfahren und enge Kurven gemeistert werden. Der Schwierigkeitsgrad stieg mit zunehmendem Alter der Teilnehmer an. Für die acht- oder neunjährigen Skater, die oft schon etwas sicherer auf den Inlinern unterwegs waren, wurde dem Geschicklichkeitsparkour noch ein weiteres Hindernis hinzugefügt, das nur durch Springen bewältigt werden konnte.

Danach ging es vor allem um die Disziplin, die dem Speedskating seinen Namen gab: die Schnelligkeit. Auf einer Kurz- und einer Langstrecke wurde die Zeit gestoppt, um so den schnellsten Skater zu ermitteln.

Dabei war auf allen Parkours dennoch Vorsicht geboten, denn das Umwerfen von Hütchen oder das Auslassen eines Abschnitts gab Strafsekunden, die auf das zeitliche Endergebnis aufgerechnet wurden. Bei der Siegerehrung kürten die Speedskater schließlich die schnellsten und geschicktesten Teilnehmer mit Gold- und Silbermedaillen. All diejenigen, die es nicht aufs Treppchen schafften, erhielten eine Bronzemedaille für ihre sportliche Leistung. Außerdem gab es für alle Teilnehmer einen Gutschein für ein Probetraining bei den Speedskatern. "Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz und dem Feedback, das wir bis jetzt bekommen haben. Die Kinder hatten Spaß am Skaten und wir freuen uns über einen schönen Wettkampf", sagt Frank Weber, der normalerweise die erwachsenen Skater des Düsseldorfer Vereins trainiert, und am Wochenende moderierend durch die Veranstaltung führte. Für nächstes Jahr ist bei entsprechender Nachfrage eine zweite Ausgabe des Wettbewerbs geplant. Kim Roland

Quelle: NGZ
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