| 00.00 Uhr

Kita "auf Den Kempen" Kleinenbroich
Aus Kindergarten-Kindern werden kleine Forscher

Grevenbroich. Experten schätzen, dass 50 Prozent aller leeren Batterien deutschlandweit im Restmüll landen - obwohl in ihnen gefährliche Gifte und wertvolle Rohstoffe enthalten sind, die eigentlich umweltfreundlich recycelt werden könnten. Leere Batterien sollten daher zum Recyceln zurückgegeben werden. Das lernten jetzt auch die Kinder der städtischen Kita "Auf den Kempen" in Kleinenbroich, wo das Münchner Institut für innovative Bildungskonzepte gestern Halt einlegte und den Vorschulkindern Wissenswertes rund ums Thema Batterien und die Grundlagen des elektrischen Stroms vermittelte.

Gesponsert wird das Projekt "Inspektor Energie" von der Stiftung "Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien" (GRS), die deutschlandweit grüne Boxen aufstellt, in die Bürger leere Batterien werfen können. Doch natürlich ging es gestern Vormittag in der Kita nicht nur um die fachgerechte Entsorgung der Energiespeicher, sondern auch um einige spannende Experimente, für die Erzieher Rainer Gutermann viele der 40 beteiligten Kita- und Vorschulkinder begeistern konnte. So lernten die Kinder etwa, wie sie mit Hilfe eines Solarmoduls kleine Propeller antreiben können. "Außerdem erklären wir, was man beim Einsetzen einer Batterie beachten muss und welche Funktionen Plus- und Minuspol haben", sagte Rainer Gutermann. "Unser Programm richtet sich in erster Linie an Kindergartenkinder und Schüler der ersten und zweiten Klassen", sagt der Münchner.

Eingeladen wurde "Inspektor Energie" von Erzieherin Anke Hilgers. "Wir hatten im vergangenen Jahr beim Evonik-Forscherwettbewerb gewonnen und wollen das Preisgeld sinnvoll einsetzen. Die Kinder haben jetzt wieder etwas dazugelernt", erzählt Hilgers. Die Kinder sollten so früh wie möglich lernen, umweltbewusst zu handeln. cka

Quelle: NGZ
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Kita "auf Den Kempen" Kleinenbroich: Aus Kindergarten-Kindern werden kleine Forscher


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.