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Frankreich
Botschafter kehrt als Freund von Neuss nach Paris zurück

Neuss. Ein Freund der Stadt Neuss wurde Philippe Etienne vor zwei Jahren. Damals lud Schützenpräsident Thomas Nickel den seit 2014 amtierenden Botschafter der Grande Nation als Ehrengast zum Schützenfest nach Neuss ein. Nun endet Etiennes Zeit in Deutschland, denn Frankreichs neuer Präsident Emmanuel Macron hat den 61-Jährigen zu seinem diplomatischen Berater ernannt und zurück an die Seine beordert.

Der Antrittsbesuch des französischen Präsidenten am Montag in Berlin war zugleich der letzte Arbeitstag für den Botschafter dort. Er traf am Rande der Feierlichkeiten für Macron mit Christoph Heusgen zusammen, dem außenpolitischen Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel und künftigen UN-Botschafter in New York. Dem Neusser Heusgen, selbst aktiver Schütze im Schützenlustzug "Nur so", gestand der scheidende Botschafter, dass er den Besuch in Neuss zu den Höhepunkten in seiner Botschafterzeit zählt.

"Etienne hat sich viele Freunde in Neuss gemacht", sagt Heusgen. Beweis: Nach seiner Ernennung erhielt er auch einen Glückwunsch von Heidi Oldenkott-Gröhe, der Frau des Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe aus Neuss. "Eine schöne Ausgangsbasis für künftige gute deutsch-französische Beziehungen", sagt Heusgen. Er war auch dabei, als der Schützenpräsident 2015 dem Botschafter die Einladung nach Neuss übergab.

Etienne, der an Heiligabend 1955 in Neuilly-sur-Seine geboren wurde, war der dritte Repräsentant einer Weltmacht, der Ehrengast beim Schützenfest war. Vor ihm erlebten Philip D. Murphy (2011) und Sir Simon McDonald (2014), die Botschafter der USA und Großbritanniens, die Parade. Sie halten bis heute Kontakt.

Quelle: NGZ
 
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