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Festhochamt Im Quirinus-Münster
"Der Segen Gottes vollzieht sich in unseren Worten"

Neuss. Die Nacht war kurz für viele Schützen. Und dennoch war das Quirinus-Münster am Sonntag um 8.10 Uhr schon voll besetzt. Uniformen und Hüte dominierten das Bild in den Sitzbänken. Dort stimmten sich die Schützen in christlicher Feier auf die Parade ein. Um die katholischen Prinzipien zu wahren, war der Festgottesdienst in zwei Abschnitte unterteilt. Zunächst das ökumenische Morgenlob zusammen mit dem evangelischen Pfarrer Sebastian Appelfeller. Der sprach in seiner Predigt über den Segen Gottes.

"Indem wir jemandem etwas Gutes sagen, vollzieht sich die Wirkkraft Gottes in unseren Worten", sagte er. Und: "In einem Moment kann die Ewigkeit liegen." Etwa wenn Kinder nach einem Tag im Freibad noch ein letztes mal rutschen wollen oder wenn Schützen noch ein letztes Bier zusammen trinken. Dann wiederholen sie zwar nur, was schon zuvor geschehen sei. "Doch dieser Moment bedeutet dann alles", so Appelfeller. Nach seiner Predigt und den Fürbitten zogen Oberpfarrer Guido Assmann und der Kölner Generalvikar Dominik Meiering kurz aus, um sofort wieder zurückzukehren.

Der zweite Teil - das eigentliche Festhochamt - muss nämlich klar getrennt sein. Diese Form der Ökumene mit Morgenlob und Hochamt praktizieren die Neusser seit Jahren als Einstieg in den Schützenfestsonntag, der viele Schützen ins Münster zieht. jahu

Quelle: NGZ
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