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Kanu
Dormagener bei Freestyle-WM

Neuss. Es war schon etwas Besonderes für Lisa Hasselwander, Jonas Unterberg und Max Münchow, in diesem Jahr die Farben des deutschen Kanu-Verbandes bei den Freestyle-Weltmeisterschaften vertreten zu dürfen. Denn die Titelkämpfe wurden auf dem Ottawa-River etwa anderthalb Autostunden südwestlich der kanadischen Hauptstadt ausgetragen - und der gilt als eines der besten Wildwasser-Reviere weltweit. Besonders die "Garberator" genannte Wettkampfstrecke innerhalb der Lorne-Stromschnellen hat es in sich.

Deshalb reisten die drei Athleten des WSC Bayer Dormagen schon mehrere Wochen vor WM-Beginn auf eigene Kosten nach Kanada, um sich mit den Bedingungen vor Ort vertraut zu machen. Dennoch hatten sie es gegen die starke internationale Konkurrenz sehr schwer, sich durchzusetzen. Am besten gelang das Jonas Unterberg im Einer-Canadier, der auf Platz 14 nur knapp das Halbfinale verpasste. In der offenen Klasse qualifizierte sich der 22-Jährige sogar fürs Finale und durfte kurzzeitig von einer Medaille träumen, war am Ende aber auch mit seinem fünften Platz hoch zufrieden.

Max Münchow (27) beendete den Wettbewerb im Einer-Kajak auf Rang 48, die erst 19-jährige Lisa Hasselwander wurde im Einer-Kajak der Damen 32. . Wie schwierig die Bedingungen waren, zeigt die Tatsache, dass das gesamte deutsche Team ohne Medaille blieb.

(-vk)
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