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Reservistenkameradschaft
Dormagener stärken die deutsch-französische Freundschaft

Dormagen. Die deutsch-französische Freundschaft ist durch einen Besuch in der Normandie weiter gestärkt worden. Am Wochenende beteiligten sich die Mitglieder der Dormagener Reservistenkameradschaft nicht nur am Festakt zum Volkstrauertag in ihrer Heimatstadt. Auch an den Feierlichkeiten anlässlich des Volkstrauertages in der Normandie zeigte eine Dormagener Abordnung unter der Leitung des Vorsitzenden Erik Heinen Präsenz auf den dortigen deutschen Soldatenfriedhöfen. Gemeinsam mit Angehörigen des Deutschen Militär Attaché Stabes in Paris unterstützten die Kameraden zusammen mit einer Gruppe von Reservisten aus Unterfranken den stellvertretenden Militärattaché Oberstleutnant Stefan Oehler in La Cambe, Orglandes, Marigny und Huisnes-sur-Mere. In einer Ansprache wurde nicht nur an die "Hölle von Verdun" vor 100 Jahren erinnert,sondern auch an den ersten Jahrestag der Terroranschläge von Paris und Saint-Denis. Beim anschließenden Ehrenwein in Marigny versammelten sich unter anderem die Präfectin Cecile Dindar sowie der Bürgermeister von Remilly-sur-Lozon, Philippe Gosselin, der Militärattaché Oberstleutnant Stefan Oehler mit den Reservisten.

Eine ganz besondere Überraschung erfuhren die Dormagener in Avranches in der Nähe von Mont St. Michel. Dort wurden sie spontan von einer Familie, die stets in Huisnes-sur-Mere bei der Trauerfeier präsent ist, zur Stadtbesichtigung eingeladen. Sie stamme aus Freiburg und freue sich, ihre Deutschkenntnisse auffrischen zu können, erklärte die Mutter. Gern nahmen die Kameraden die Einladung an und freuten sich über diese gelebte deutsch-französische Freundschaft.

Quelle: NGZ
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