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Patenschaft Im Rheinwerk
Ein Elektrolyse-Ofen für den Bürgermeister

Neuss. Man kann heute Pate von so ziemlich allem werden. Tiere, Bäume, Sträucher - alles geht. Einen eigenen Elektrolyse-Ofen haben aber die wenigsten Prominenten in ihrer Patenschafts-Sammlung. Der scheidende Bürgermeister Herbert Napp gehört nun zu ihnen. 318 Ofenzellen im Rheinwerk stehen im Moment unter Dampf. In Ihnen wird Aluminium geschmolzen. Und eine Elektrolysezelle hat einen neuen Paten: Bürgermeister Herbert Napp. Sein Ofen ist der mit der Nummer A 101.

"Dieser Ofen wird nun in den nächsten fünf, sechs Jahren zuverlässig seinen Dienst verrichten", versprach Rheinwerk-Chef Jan Peterlic, der mit diesen Worten die Patenschaftsurkunde an Napp übergab. Napp hatte wichtige Kontaktpartner aus seiner Zeit im Presseausschuss des Deutschen Städtetages zu einer Besichtigung seiner Stadt eingeladen, und Hydro empfing die Gäste zu einer Besichtigung des Rheinwerks.

"Sie haben die Belange unserer Aluminiumhütte und der fast 5000 Arbeitsplätze der Aluminiumindustrie in und um Neuss immer mit Ihrem ganzen politischen Gewicht unterstützt, insbesondere in den schwierigen Jahren, als der weitere Betrieb unserer Aluminiumerzeugung wegen enorm steigender bundespolitischer Energiekosten an einem seidenen Faden hing. Dafür und für ein dauerhaft enges, vertrauensvolles Miteinander bezeugen wir Ihnen unseren bleibenden Dank", sagte Peterlic. Als Bürgermeister begleitete Napp unter anderem die Einweihung des ersten Recyclingofens im Werk 2006 und legte im vergangenen April mit den Grundstein zur neu entstehenden Großanlage für das Sortieren, Schreddern und Einschmelzen von jährlich 50.000 Tonnen gebrauchten Aluminiumprodukten, vor allem Getränkedosen.

Quelle: NGZ
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