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Gesellschaft
Ein "stilles Örtchen" fürs "Hohe Örtchen"

Gesellschaft: Ein "stilles Örtchen" fürs "Hohe Örtchen"
Auf dem Schild "Hohes Örtchen" thront ein "stilles Örtchen". FOTO: Kienle
Dormagen. Vom Hohen Örtchen zum stillen Örtchen ist es nur ein Katzensprung - zumindest in Zons. Dort thront jetzt ein hölzernes Klohäuschen mitten auf dem Straßenschild, das in der Altstadt die Straße "Hohes Örtchen" markiert - mit 40 Metern über NN der höchste Punkt.

Es war übrigens der Platz, auf dem früher das Vieh zusammengetrieben wurde, wenn Vater Rhein mal wieder die Altstadt flutete. Die Assoziation vom "Hohen Örtchen" zum Lokus liegt nahe, weshalb der damalige Anwohner Manfred Wrobel vor über 30 Jahren eine kleine hölzerne Bedürfnisanstalt aufs Straßenschild zimmerte.

"Das Häuschen ist aber mit den Jahren weggefault", berichtet Zonskenner Hermann Kienle, der jetzt die Neuauflage des stillen Örtchens initiierte. Das Mitglied im Kirchenvorstand von St. Michael fand dort in Markus Wegener einen Unterstützer. Der Schreiner aus Rheinfeld bastelte ein neues Häuschen und spendierte ihm ein Kupferdach für lange Haltbarkeit.

(-fg)
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