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Jugendcafé Micado
Eine Ausstellung über Zweitzeugen

Jugendcafé Micado: Eine Ausstellung über Zweitzeugen
Gestern Abend im Micado (v.l.): Sarah Hüttenberend, Felix Dietz, Klaus Güdelhöfer und Vize-Bürgermeister Michael Dries. FOTO: cw-
Dormagen. Gestern Abend wurde im Jugendcafé Micado die Ausstellung "Zweitzeugen" des Vereins "Heimatsucher" eröffnet, die bis zum 9. November verschiedene Geschichten von Holocaust-Überlebenden zeigt. "Wir sind sehr froh, diese Fotos und Dokumente zeigen zu können", erklärte Felix Dietz, Leiter des Micados. Mit dem Jugendhaus "Guil'ty" in Rommerskirchen, ebenso eine Einrichtung der Katholischen Jugendagentur Düsseldorf, und dem Verein Heimatsucher, für den die Vorsitzende Sarah Hüttenberend in Dormagen sprach, werden zeitgleich Einblicke in das Leben der Zeitzeugen gegeben.

Die Erlebnisse von vorwiegend jüdischen Menschen, die Unterdrückung, Gewalt und Willkür am eigenen Leib erfahren haben, berührt. Bei der Eröffnung erinnerte der stellvertretende Bürgermeister Michael Dries an die zahlreichen Begegnungen mit der Partnerstadt Kiryat Ono in Israel: "Es ist wichtig, dass die Erinnerung der Zeitzeugen an Jugendliche weitergegeben wird, damit sie nicht vergessen wird." Zu zeigen, wohin Rassismus führen könne, sei unerlässlich.

Am 6. und 8. November ist im Micado um 18.30 Uhr eine Führung durch die Ausstellung, am 8. wird ein Film gezeigt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig.

(cw-)
 
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