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Hermann-Josef Krahwinkel
Eine Geburtstagsparty als großes Treffen des Brauchtums

Grevenbroich. Am Nachmittag fieberte Rainer Bonhof noch mit Borussia um den Derbysieg gegen den Erzrivalen aus der Domstadt. Gleich nach Abpfiff setzte er sich ins Auto und fuhr nach Hochneukirch. Dort feierte er den Sieg gegen Köln bis in den Morgen. Zusammen mit seiner Ehefrau Ros-witha, die eigentlich jeder nur unter ihrem Spitznamen "Mücke" kennt, war er einer von rund 400 Gästen beim 70. Geburtstag von Hermann-Josef Krahwinkel. Der ehemalige Hauptvertreter der Bitburger-Brauerei, der Schützen wie Karnevalisten gleichermaßen fördert und im Mönchengladbacher Karnevalsverband maßgeblich an der Sponsorenbetreuung beteiligt ist, kann man getrost als Feierbiest bezeichnen. Er kennt einfach jeden. Und ist trotzdem mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben. Deshalb feierte er auch nicht alleine, sondern mit seinem Freund Dieter Korrenz, der 60 Jahre alt wurde. Die Rabaue, Blom und Blömcher und Marita Kölner waren nur drei Größen des Karnevals, die extra für die Geburtstagsparty ein Bühnenprogramm organisiert hatten.

Aus Mönchengladbach kamen Chefkarnevalist Bernd Gothe und sein Geschäftsführer Horst Beines nach Hochneukirch. Einen Orden gab es aber von Rainer Bonhof. Er hat das Derby als Motiv. Und Bonhof hatte noch ein Geschenk dabei: Ein Trikot mit der Rückennummer 70. Aber auch Gäste aus den Tennis- und Fußballvereinen seiner Heimat Hochneukirch, aus dem Heimatverein und dem Schützenwesen sowie zahlreiche Wirte aus ganz Nordrhein-Westfalen kamen zur Feier. "Für uns ist er ein echter Glücksfall. Da er so gut vernetzt ist, können wir als MKV sehr von ihm profitieren", lobte Horst Beines das Geburtstagskind. Dass es bei der Feier eine professionelle Bewirtung gab, war kein Wunder. Hermann-Josef Krahwinkel war einst der Wirt der Mühle, einer als legendär geltenden Gaststätte in Hochneukirch. Dieter Korrenz war damals einer seiner Gäste, und die Freundschaft der beiden ist eine alte. Der Heimatverein verbindet die beiden und so konnten sie viele gemeinsame Freunde begrüßen.

Dass das Autohaus, in dem die Feier stattfand, etwas außerhalb liegt, kam der Party gelegen. Denn so hatte man viel Platz und konnte die Livemusik genießen.

Christian Lingen

Quelle: NGZ
 
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