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Fünf Lieblingsorte
Entspannung finden am Kanzlerdenkmal

Fünf Lieblingsorte: Entspannung finden am Kanzlerdenkmal
Einer der Lieblingsplätze von Volkshochschul-Chef Rainer Hoffmann ist der kleine Platz am Kanzlerdenkmal, das auf der Erftpromenade steht. FOTO: L. Berns
Grevenbroich. Einen seiner Lieblingsorte in Grevenbroich erreicht Rainer Hoffmann (63) in wenigen Minuten von seinem Büro aus: Von den Erftbrücken an der Stadtparkinsel kann er den Blick auf den Fluss und auf die Villa Erckens genießen.

Hoffmann lebt seit Jahren in Königswinter im Weinort Oberdollendorf, doch der Leiter der Volkshochschule und der Jugendkunstschule ist nicht nur beruflich in der Schlossstadt unterwegs. "Grevenbroich hat viele sehr schöne Ecken", sagt der gebürtige Bonner. Den NGZ-Lesern nennt der Vater eines 17 Jahre alten Sohnes seine Lieblingsorte.

Das Denkmal Ein besonderer Ort ist für Hoffmann "das Kanzlerdenkmal an der Erftpromenade". Geschaffen wurde die Sulptur von Grigori Yastrebenetskiy. "Das Werk mit den beiden Köpfen ist eine tolle Idee", so Hoffmann. "Auf eine Seite blickt Konrad Adenauer nach Westen in Richtung des amerikanischen Kapitols, auf der anderen Seite Willy Brandt in Richtung des Kreml. Das Kunstwerk ist ein Zeichen für die Ausrichtung nach Westen und Osten. Beide Seiten müssen im Blick gehalten werden - eine Politik der Ausgewogenheit ist nötig. Adenauer und Brandt haben das für ihre Zeit gut hinbekommen", sagt Hoffmann. Verbunden würden die Köpfe durch "das Brandenburger Tor, das ein Symbol für die Wiedervereinigung ist".

Das Schloss Wenn Hoffmann etwas weiter nördlich im Stadtgebiet unterwegs ist, dann legt er gern am Schloss Hülchrath eine Pause ein. "Das Wasserschloss und die Wiedern drumherum sind einer meiner Lieblingsorte. Man empfindet dort Ruhe, Gelassenheit. Es ist ein Ort um abzuschalten. Und es ist schön, dass es dort viele Veranstaltungen gibt, von der Kubanischen Nacht bis zum Mittelalter-Markt."

Der Ort der Begegnung Nicht weit vom Schloss entfernt steht in Hülchrath die ehemalige Synagoge. "Ich freue mich, dass das alte jüdische Gotteshaus wieder ein Ort der Begegnung und des kulturellen Austauschs geworden ist", so Hoffmann. Auch die Volkshochschule habe dort schon mehrere Veranstaltungen organisiert, "etwa über Klezmer-Musik. Man konnte jüdisches Leben hautnah spüren".

Das Kloster Sehr gern hält sich Rainer Hoffmann "im wunderschönen Park von Kloster Langwaden mit seinem uralten Baumbestand" auf. "Das ist ein Ort, der Geschichte atmet und wo man die Natur auf sich wirken lassen kann", so der Volkshochschul-Leiter.

Die Brücken Von den Erftbrücken an der Stadtparkinsel hat Hoffmann nicht nur einen tollen Blick auf die Villa Erckens, sondern auch "auf die Bildungsmeile mit der Stadtbücherei und dem -archiv, der Versandhalle und dem Waagehaus" - in dem Verwaltungsgebäude der VHS befindet sich auch sein Büro.

Quelle: NGZ
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