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Erich-Kästner-Schule
Experimentieren mit Schutzbrille und Pipette

Dormagen. Hannah kennt sich aus. Die Neunjährige weiß bereits, bevor sie es ausprobiert, was passiert, wenn Salz, Zucker, Speiseöl oder Gartenerde mit Wasser vermischt werden. Im Sachunterricht der Erich-Kästner-Schule steht auf jedem Tisch eine kleine Palette mit Reagenzgläsern. Die werden mit Wasser gefüllt, dann der jeweilige "Teststoff" hinzugefügt. Die Materialien stammen alle aus einem großen Experimentierkoffer, den die Grundschule an der Konrad-Adenauer-Straße, ebenso wie die anderen zwölf Dormagener Grundschulen, bereits seit vergangenem Jahr hat - ein Geschenk des Chemiekonzern Lanxess, der damit schon bei Kindern das Interesse für Naturwissenschaften und Technik wecken möchte.

Nun gab es für alle Grundschulen noch zusätzliche Unterrichtsmaterialien zu den Themen Mobilität, Globalisierung, Urbanisierung und Wasser. Damit will das Unternehmen im Rahmen seiner Bildungsinitiative, die 2008 startete, insgesamt 269 Grundschulen ausstatten. Doch Silke Jansen, Leiterin der Initiative, hatte beim Besuch der Kästner-Schule nicht nur das Maskottchen der Aktion, den Bullen "Lanny", dabei, sondern auch noch Kittel und Schutzbrillen für die jungen Forscher. Davon war auch Bürgermeister Erik Lierenfeld, der selbst die Erich-Kästner-Schule besucht hatte, ziemlich begeistert.

Der neue Ordner umfasst 15 Übungsaufgaben auf 64 Seiten. Es geht u.a. um die verschiedenen Kontinente, um Länder und ihre Wahrzeichen, um fremde Kulturen, um die Endlichkeit der Ressourcen und den Umweltschutz. Anneli Goebels

Quelle: NGZ
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