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Journalistenpreis - Pro Ehrenamt
Familie Thywissen engagiert sich für die Fortführung

Journalistenpreis - Pro Ehrenamt: Familie Thywissen engagiert sich für die Fortführung
Wilhelm Ferdinand Thywissen (l.) bei der Ehrung von Preisträgerin Ilka Piepgras. Zu den ersten Gratulanten gehörten Laudator Horst Thoren, stellvertretender Chefredakteur unserer Zeitung, und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (r.). FOTO: Tinter
Neuss. Die Weihnachtszeit ist die Zeit der Geschenke. So hielt es jetzt auch Wilhelm Ferdinand Thywissen, der als Ehrengast bei der Journalistenpreis-Feierstunde "Pro Ehrenamt" in seinem Schlusswort das Geschenk seiner Familie öffentlich machte: 100.000 Euro zweckgebunden, damit der Wettbewerb fortgeführt werden kann. Der Journalisten-Wettbewerb, den der Rhein-Kreis seit 2001 ausschreibt, wird als Hermann Wilhelm Thywissen-Preis vergeben. Er ist benannt nach dem früheren Oberbürgermeister der Stadt Neuss, der im April 100 Jahre alt geworden wäre.

Auch an dieses Datum erinnerte jetzt sein Sohn Wilhelm Ferdinand bei der Feierstunde auf Schloss Dyck in Jüchen. Der Name seines Vaters ist nicht nur in Neuss mit dem Gedanken an gelebten Bürgersinn verbunden; in der Stadt engagierte er sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft. Er war langjähriger Schützenpräsident und Präsident der Bürgergesellschaft. Ein Preis, der ehrenamtliches Engagement in den Mittelpunkt von Medienbeiträgen stelle, passe genau in das Denken und Handeln seines Großvaters, sagt Dominik Baum.

Daher habe die Enkelgeneration gern der Spende zugestimmt, damit der Preis auch künftig vom Rhein-Kreis ausgeschrieben werden könne. Es sei spannend mit anzusehen, dass bundesweit rund 300 Beiträge, allesamt hoch qualifiziert, eingereicht worden seien: "Die Preis-Idee ist toll. Sie und die große Resonanz schmücken nebenbei noch Kreis und Stadt Neuss." Für Landrat Hans-Jürgen Petrauschke ist es eine Ermutigung, dass sich die Familie Thywissen derart mit dem Journalistenpreis identifiziert.

Er freue sich, dass der Rhein-Kreis auch künftig alle zwei, drei Jahre Journalisten einladen könne, ihre Beiträge einzureichen, die Menschen und ihre Aufgaben vorstellen, die sich uneigennützig in den Dienst der Gesellschaft stellen - so wie es über viele Jahre hinweg auch Hermann Wilhelm Thywissen getan habe. Ludger Baten

Quelle: NGZ
 
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