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Raphaelshaus
Hildegardgruppe trifft "Cobra 11"-Hauptdarsteller

Raphaelshaus: Hildegardgruppe trifft "Cobra 11"-Hauptdarsteller
Die beiden Hauptdarsteller Erdogan Atalay (l.) und Daniel Roesner nahmen sich bei Dreharbeiten viel Zeit für die Mädchen der Hildegardgruppe des Raphaelshauses. FOTO: Vivien Cichos
Dormagen. Die Action-Szenen von "Alarm für Cobra 11" sind berühmt, sie wurden früher auf der Autobahn 540 zwischen Jüchen und Grevenbroich gedreht, inzwischen hat das Team eine eigene Autobahn. Bis die beliebte RTL-Serie "im Kasten" ist, sind viele Aufnahmen nötig. In der vorigen Woche durften nun fünf Mädchen der Hildegardgruppe des Jugendzentrums Raphaelshaus zweimal hautnah bei Dreharbeiten der Serie in Düsseldorf und Stürzelberg zuschauen. Sehr viel Zeit für die elf bis 16 Jahre alten Dormagenerinnen nahm sich Hauptdarsteller Erdogan Atalay.

Möglich machte diesen faszinierenden Ausflug ins Serien-Filmgeschäft Vivien Cichos. Die heutige Pädagogische Fachkraft der Hildegardgruppe hat früher in der Ausstattungsabteilung bei "Alarm für Cobra 11" gearbeitet und den Kontakt zum Team gehalten. So durfte sie mit "ihren Mädchen" auch ganz nah an die Absperrungen heran - und in den Drehpausen auch die beiden Hauptdarsteller - neben Atalay auch Daniel Roesner - treffen. "Das alles hat viel Spaß gemacht", zitiert Vivien Cichos die begeisterten fünf jungen Film-Fans. Gerade in Stürzelberg auf dem Hafengelände war es sehr spannend. Ohne den Hauptdarsteller Erdogan Atalay, der sich besonders viel Zeit für die Hildegardgruppe nahm und alle Fragen der Mädchen beantwortete, wäre der Besuch nicht möglich gewesen, wie Cochos betont: "Er ist sehr sozial eingestellt und setzt sich für Kinder und Jugendliche ein", weist sie auf sein Engagement außerhalb seiner Filmrolle hin. Bei den Dreharbeiten erklärte er den Dormagenerinnen zum Beispiel sehr geduldig, wie die Tricks vor der Kamera funktionieren, und erzählte auch von sich. Zugute kam der Gruppe auch, dass sie durch ihre Betreuerin bestens darauf vorbereitet war, wie sie sich am Drehort verhalten sollte. "In Düsseldorf haben Schaulustige durch lautes Hineingequatsche eine Aufnahme ruiniert", berichtet Vivien Cichos von einem Negativbeispiel anderer Besucher. Ein einziges Manko hatte ihr Film-Ausflug: Bei den Dreharbeiten in der Landeshauptstadt und am Stürzelberger Hafen gab es keine Action-Stunts. "So wurden wir noch einmal eingeladen, wenn wieder Spektakuläres auf der Autobahn ansteht", sagt Cichos. Carina Wernig

Quelle: NGZ
 
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