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Weltreise
Hindernisse bremsen Weltumsegler

Neuss. Auf unvorhergesehene Ereignisse hatte sich der Weltumsegler Michael Führer eingestellt, dass es ihn schon gleich am Anfang erwischen würde, hatte er allerdings nicht gedacht. Vom Neusser Sporthafen bis Saint-Dizier im Nordosten von Frankreich hat es der 63-Jährige in den vergangenen drei Wochen geschafft. "Leider läuft nicht alles so wie geplant", berichtet seine Frau Ursula Renzel. "Der ,Canal des Voges' ist wegen Niedrigwasser gesperrt, was einen Umweg von mindestens zehn Tagen bedeutet", berichtet sie. Auch sonst gibt es Herausforderungen zu meistern. Die Fahrt über Rhein und Mosel war schon pittoresk, jetzt es Probleme mit dem Motor. "Der wird ja auch die ganze Zeit belastet", hat die 50-Jährige bei einem Telefonat mit ihrem Mann erfahren. "Hoffentlich kann das durch einen Mechaniker behoben werden." Der frühere Organist der Dreikönigenkirche hat Großes vor. Mit seinem Katamaran will er um die Welt segeln. Die Reise soll ihn über das Mittelmeer, den Atlantik, durch die Karibik, den Panamakanal über Tahiti bis nach Australien und Neuseeland führen. Dort will er Ende 2016 ankommen und unterwegs über seine Etappen im Internet berichten.

In seinem Online-Tagebuch (www.m-fuehrer.de) ist im Moment aber schon beim siebten Tag Schluss. "Die meiste Zeit gibt es kein Internet", berichtet sie. Häufig liege auch kein Hafen am Ende der Tagesetappe, so dass es nur kaltes Wasser an Bord gibt. Sie sei froh, so Renzel, dass die Bedingungen in den Tagen auf Rhein und Mosel, als sie Passagier an Bord war, besser waren. sug

Quelle: NGZ
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