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Schützenbiwak
Hubertuskönig verteilt Orden mit der Post

Neuss. Erst öffnen am 29. Mai: Briefe mit diesem Hinweis waren schon nach Barcelona, zur Insel Ibiza und in die Dolomiten gegangen. Denn mit dieser Vorgabe durften gute Freunde seinen Orden schon am Tag des Hubertus-Königsbiwaks in ihrem Urlaub per Brief entgegennehmen. Viele andere freuten sich am Sonntag beim traditionellen Treffen der St.-Hubertus-Schützen-Gesellschaft über die Auszeichnung, die ihnen Hubertus-König Herbert Kremer im festlich geschmückten Gare du Neuss feierlich überreichte.

Patronatstag und Hubertus-Ball, Neujahrs-Versammlung und Regimentsschießen - das neue Königspaar der Hubertus-Schützen, Herbert I. Kremer samt Königin Kathrin, stand bislang schon einige Male im Mittelpunkt. Doch zum Hubertus-Königsbiwak kommen nicht nur die Korps-Mitglieder, sondern auch Freunde und Förderer vom Schützenkönig über das Komitee bis hin zu vielen Ehrengästen. Das war in diesem Jahr nicht anders: "Die Schlange der Gratulanten wollte nicht aufhören, ich habe gefühlt viele tausend Hände geschüttelt und etliche freundliche Wünsche bekommen.

Es war einfach wie im Traum", sagt der 1961 "henger de Bahn" geborene Hubertuskönig 2015/2016 auch noch am Tag danach gemeinsam mit der Familie. Auch über den persönlichen brieflichen Glückwunsch von Bundesminister Hermann Gröhe, der "zur Erfüllung der königlichen Aufgaben" eine glückliche Hand gewünscht hatte. Ein Fest der Vorfreude, nennt Major Volker Albrecht das traditionelle Königsbiwak der Hubertus-Schützen.

Er ist für sein Korps zugleich der Startschuss in die "heiße Phase" des Neusser Bürger-Schützenfestes. Der Major fand schon bei der Begrüßung lobende Worte für das Königspaar: "Mit ihrer offenen und herzlichen Art haben Herbert und Kathrin Kremer die Herzen der Schützen erobert; das soll nun heute ihr Tag sein." Dem werden sicherlich noch weitere Höhepunkte folgen, genauso wie für das "große" Königspaar Gerd Philipp und Stefanie Sassenrath an der Spitze des Neusser Regimentes.

Freunde aus dem Komitee zeigten sich ebenfalls angetan von der Atmosphäre im Gare du Neuss. Die grün-weiss geschmückte Halle schaffte einen schönen Rahmen für gesellige Stunden. Dazu trugen auch die schützenfestlichen Klänge durch das Bundesfanfarenkorps St. Hubertus und das Bundesfanfarenkorps Neuss-Furth mit großem Einsatz bei. Letztere Musiker sind seit vergangenem Mai zur besonderen Freude der Korpsführung auch Mitglieder bei den Hubertus-Schützen.

Rolf Hoppe

Quelle: NGZ
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