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Fest-Hochamt
Kardinal Woelki: Das Neusser Schützenfest macht glücklich

Neuss. Vor der Parade steht das Hochamt, so ist es Tradition in Neuss: Zu den Gästen im Quirinus-Münster gehörten gestern neben Schützenkönig Markus I. Reipen, Bürgermeister Herbert Napp und Schützenpräsident Thomas Nickel auch Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Nach Joachim Kardinal Meisner (1991) war als Ehrengast wieder ein Erzbischof aus Köln dabei: Rainer Maria Kardinal Woelki.

"In Neuss existieren nicht vier, sondern zwei Jahreszeiten - eine vor und eine nach Schützenfest", sagte Woelki in seiner Predigt. In dieser beständigen Tradition ist seiner Meinung nach jedoch auffällig, dass eine dritte Jahreszeit - das Schützenfest - fehlt. "Alle Schützen und Bürger dieser Stadt sind an diesen Tagen einfach glücklich. Glück ist das Nebenprodukt einer anderen Beschäftigung - in diesem Fall vom Schützenfest", sagt Woelki in seiner Predigt. Jeder ehrenamtliche Einsatz für andere ermögliche eine höhere Lebensqualität für jeden Einzelnen in der Gesellschaft.

Kardinal Woelki lobte vor allem das Engagement der Schützen, das in Neuss auch über das Schützenfest hinaus vorhanden sei. Woelki übernahm es dann auch, ein Geschenk der Scheibenschützen zu segnen: Aus Anlass ihres 600-jährigen Bestehens hatten sie der Gemeinde St. Quirinus eine Sebastianus-Figur gestiftet. lewo

Quelle: NGZ
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