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Bundspechte
Kastanien an der K 25 vor der Miniermotte gerettet

Bundspechte: Kastanien an der K 25 vor der Miniermotte gerettet
Der BUND bei der Kastanienaktion an der K 25. FOTO: L. Fehrenbacher
Grevenbroich. Die Kastanienbäume entlang der Kreisstraße 25 sind zwischen Aldenhoven und Bedburdyck im vergangenen Sommer stark von der Miniermotte befallen worden. Deshalb haben sich jetzt Mitglieder der Ortsgruppe des BUND und der Jugendgruppe BUNDSpechte zu einer Aktion getroffen, um die Erreger zu bekämpfen. Dazu musste möglichst jedes Blatt unter den Bäumen entfernt werden. Denn in den abgefallenen Blättern überwintert die Miniermotte, die für das frühzeitige Welken im Sommer verantwortlich ist. Ihre Larven bohren sich kurz nach dem Schlüpfen in das Blatt und fressen dort geschützt vor möglichen Feinden in Gängen innerhalb der Blätter. Da durch die Fraßtätigkeit die Versorgungsleitungen der Blätter unterbrochen werden, welkt das Blatt. Einen leichten Befall kann der Baum verkraften, oft treibt er auch noch einmal ein zweites Mal im Sommer aus, doch der Befall wird von Jahr zu Jahr stärker und der Baum entkräftet zunehmend. Der BUND Jüchen möchte die wenigen großen Bäume der Gemeinde, zu denen die Rosskastanien gehören,

erhalten und den Bäumen in ihrem Überlebenskampf helfen. 2011 hatte die Gruppe deswegen die Aktion

"Rettet die weißen Rosskastanien" ins Leben gerufen. Ein wirksames Mittel zur Rettung ist das Entfernen

des befallenen Laubes. Darin befinden sich die verpuppten Miniermotten, die auf diese Weise abtransportiert werden. Die Umweltschützer hatten auch diesmal kein leichtes Spiel, denn die Unterpflanzung an der K 25 war so dicht, dass sich die abgefallenen Blätter darin verfingen und schwer zu entnehmen waren. Nach zweieinhalb Stunden Arbeit waren alle mit dem Ergebnis zufrieden. Weitere Informationen zur Kastanienaktion unter www.bund-jüchen.de.

Quelle: NGZ
 
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