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Ac Ückerath
Mädchen und Jungen machen Bewegungsabzeichen

Ac Ückerath: Mädchen und Jungen machen Bewegungsabzeichen
Hüpfen, Laufen und Springen - diese Fortbewegungsarten waren beim "Kibaz" für 56 Kinder in der Ringerhalle am Bahnhof gefragt. FOTO: ACÜ
Dormagen. Normalerweise trainieren herausragende Ringerinnen am Bundesstützpunkt des AC Ückerath in Dormagen. Doch an zwei Tagen bewegten sich jetzt ganz junge Mädchen und Jungen in der Ringerhalle am Bahnhof.

Fast 60 Kinder der Kita an der Dinkbank kamen mit ihren Betreuerinnen per S-Bahn und Stadtbus aus Nievenheim nach Dormagen, um an der sportlichen Aktion "Kibaz" teilzunehmen. Dabei machten die Mädchen und Jungen mit viel Spaß ihr Bewegungsabzeichen, waren dabei aber auch hochkonzentriert und engagiert.

Auf Anregung von ACÜ-Geschäftsführerin Silke Plachow hatte der Verein sich bei der Sportjugend des Landessportbundes NRW beworben und erhielt neben den Informationen zum Kinderbewegungsabzeichen auch eine finanzielle Förderung für die Organisation der unterschiedlichen Bewegungsstationen an den beiden Tagen. Zehn absolvierten die Kinder in der Ringerhalle, dabei ging es unter anderem um Laufen, Springen und Hüpfen oder auch um Balancieren, Bälle Werfen oder Pusten.

Der Parcours war ganz den Möglichkeiten der drei- bis sechsjährigen Kinder angepasst und hatte auch zahlreiche kreative Momente. So musste etwa ein Puzzle zusammengesetzt werden, die einzelnen Teile holten die Kinder von der Station an der gegenüberliegenden Seite der Ringerhalle ab. Bei so viel Engagement gilt keine Beschränkung, was die Dauer betrifft, in der die einzelnen Stationen zu absolvieren sind: Das Kibaz soll allen Beteiligten Spaß machen - deshalb gibt es bei der Bewältigung der einzelnen Aufgaben auch keine Zeitbegrenzung.

"Absicht ist zudem die Förderung der sportmotorischen Fähigkeiten, ohne die Leistung der Kids zu messen", erklärt Detlev Zenk, der Vorsitzende des AC Ückerath, das Ziel des Kinderbewegungsabzeichens: "Die Kinder sollen außerdem die Gelegenheit erhalten, sich mit der Umwelt auseinanderzusetzen, unterschiedliche Handlungskompetenzen zu erwerben, ihre Vorlieben, Stärken und Talente zu entdecken und eben auch ihre individuelle Leistung zu zeigen."

Eine Stärkung in Form der Nahrungsaufnahme gab es bei "Kibaz" in der Ringerhalle natürlich auch: In der Pause erhielten die insgesamt 56 Kinder und zehn Betreuerinnen Getränke, Obst und Gemüse. "Das war eine runde Sache", zieht Silke Plachow eine positive Bilanz. "Wir werden versuchen, eine solche Aktion zu wiederholen und auch unsere eh schon vorhandene Kooperation mit Kindertagesstätten und Schulen noch weiter auszubauen."

Quelle: NGZ
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