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St.-Hubertusschützen-Gesellschaft
Major Albrecht widerspricht "Karriere-Gerüchten"

Neuss. Volker Albrecht will noch viele Jahre Major der St. Hubertus-Schützen-Gesellschaft bleiben. Mit dieser eindeutigen Aussage trat Albrecht, der die Hubertusschützen seit sechs Jahren führt, beim Majorsehrenabend allen Gerüchten entgegen, in denen er für ein anderes Spitzenamt im Neusser Regiment gehandelt wird. Dafür, sagt er, stehe er nicht zur Verfügung.

Mit über 800 uniformierten Schützen wird die größte Bruderschaft im Neusser Regiment am Sonntag zur Parade auf dem Markt aufziehen, gegliedert in 43 Schützenzüge und den in vier Abteilungen marschierenden Fahnenzug. Weil diese große Zahl der Schützen im Garde Du Neuss, der Veranstaltungshalle im ehemaligen Güterbahnhof, keinen Platz gefunden hätte, lud Albrecht vor allem die Chargierten der Züge zu seinem Ehrenabend ein. Zusammen mit Abordnungen der anderen Korps sowie des Komitees kamen bei schönstem Spätsommerwetter trotzdem rund 300 Gäste zusammen. Sie wurden vor allem von den Schützen der Züge "Neusser Keiler" um Oberleutnant Dominik Baaken und "Rheinkaliber" um Oberleutnant Nikolaus Straaten umsorgt, die auf Albrechts Bitte das Kellnern übernommen hatten. Für die Musik sorgte die Bundesschützenkapelle unter Leitung von Martin Lorenz. Die Laudatio auf den erst im Januar wiedergewählten Major hielt sein Adjutant, Andreas Lehmann.

Albrecht, der vor allem seiner Familie für deren Unterstützung dankte - "Ohne sie wäre ich nicht in der Lage, Major zu spielen" - verlieh seinen Majorsorden an fünf Schützen: Uwe Kirschbaum, den EDV-Beauftragten im Vorstand, Hans-Walter Kalmünzer, den Chef der Hubertuszeitung, Olaf Diel vom Zug "Junge Elche" und Stefan Ponzelar vom Majorszug "Böllerdötz". Der letzte ging an Andreas Krüll, den langjährigen Hauptmann und, wie Albrecht betont, "väterlichen Freund". -nau

Quelle: NGZ
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