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Ausstellung Im Rathausfoyer
Marienberg-Schülerinnen zeigen Kunstwerke

Neuss. "Fremd ist keine Eigenschaft, sondern ein Verhältnis" - zu diesem Leitsatz zeigt der Kunstleistungskursus der Q1 des Gymnasiums Marienberg um Lehrer Olaf Gruschka jetzt im Rathausfoyer eine Ausstellung zur Integration der neuen Nachbarn. Kerngedanke ist dabei die Aussage "Wider eine Ästhetisierung der Politik ist eine Politisierung der Kunst gefordert" des Philosophen Walter Benjamin. Über eine dokumentierte Willkommenskultur hinaus zeigt der Kunstleistungskursus Annäherungen an das Fremde und Unbekannte.

24 Schülerinnen präsentieren dabei ihre visuellen Standpunkte. Die Marienberger Schülerinnen des Kunstleistungskurses zeigen, dass 'fremd" keine Eigenschaft ist, die ein Subjekt oder Objekt für ein betrachtendes Subjekt hat, sondern ein Verhältnis darstellt, in dem sich ein Subjekt zu dem Gegenüber positioniert. Die Bezeichnung 'fremd" verdeutliche eine Beziehung zu dem, was als jeweils Eigenes empfunden wird.

Bei der Ausstellungseröffnung hob Bürgermeister Reiner Breuer die Aussage, des Erzbischofs Rainer Maria Kardinal Wölki hervor, man müsse sich jetzt für Menschen auf der Flucht und ihre Integration einsetzen. Josef Burdich, Schulleiter des Marienberg-Gymnasiums, sprach in seiner Rede von der hohen Wertschätzung, die man in Politik und Verwaltung dem künstlerischen Leistungsniveau der Schule entgegenbringe.

Das Rathausfoyer sei besonders geeignet, die Bürger mit den Kunstwerken und Ansichten der Schülerinnen zu konfrontieren. Die Werke aus dem Leistungskursus sind dort bis zum 3. März zu den gewohnten Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

Quelle: NGZ
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