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Lieblingsorte
Michael Heesch schwärmt fürs Museum

Grevenbroich. Wenn Michael Heesch von Grevenbroich erzählt, gerät er oft ins Schwärmen. Der 59 Jahre alte Erste Beigeordnete ist ein Fan "seiner" Stadt. Geborten wurde er allerdings weitab von der Erft. Heesch hat in Solingen-Ohligs das Licht der Welt erblickt, kam aber 1964 nach Grevenbroich, nachdem sein Vater dort seinen Dienst als Leiter des Finanzamtes angetreten hatte. Michael Heesch hat auf Lehramt studiert (Deutsch, Biologie), war Leiter eines Berufsförderungswerks in Neuss und gehört seit 2003 zum Verwaltungsvorstand der Stadt Grevenbroich - zunächst als Beigeordneter, seit 2006 als Erster Beigeordneter. In seiner Freizeit liest er gerne oder besucht seine Lieblingsorte - und zwar diese:

Das Museum Die Villa Erckens kennt er schon seit Kindertagen. Auf dem Weg zur Volksschule an der Parkstraße kam er dort vorbei. "Mich hat dieses prächtige Haus schon immer fasziniert", sagt Heesch. Dem heutigen Niederrhein-Museum, an dessen Realisierung er selbst mitgewirkt hat, fühlt er sich persönlich verbunden. "Das Konzept ist toll, die Räume sind eine Wucht", meint der Erste Beigeordnete. Besuchern empfiehlt er, im Erdgeschoss und der ersten Etage aus dem Fenster zu schauen: "Dort bietet sich ein außerordentlich schöner Blick auf die gesamte Stadtparkinsel - das ist ein echter Genuss."

Der Wanderweg Zu seinen Lieblingsorten zählt Michael Heesch auch den Weg entlang der Erft zwischen Grevenbroich und Wevelinghoven. "Es gibt dort sehr schöne Fleckchen, an denen man sich aufhalten und entspannen kann", sagt Heesch. Sein Lieblingsort ist ein kleiner Weiher, der sich noch vor der Kreisstraße 10 befindet.

Der Park Den Ian-Hamilton-Finlay-Park, der für die Landesgartenschau 1995 im ehemaligen Kampers Wäldchen angelegt wurde, empfiehlt Michael Heesch für Spaziergänge in Innenstadtnähe. "Der Park ist einer unserer faszinierendsten Anlagen", sagt der Erste Beigeordnete . Was Heesch bedauert: "Zur Landesgartenschau gab es mehr bunte Blumenbeete. Leider mussten die wegen der schlechten städtischen Finanzlage aufgegeben werden."

Die Café-Meile Die Cafés entlang der Kölner Straße genießt Michael Heesch vor allem im Sommer. "Es gibt tolle Kuchen- und Eisspezialitäten - dort ist unsere Fußgängerzone besonders schön."

Das Elsbachtal Im Elsbachtal hält sich Michael Heesch besonders gerne auf - auch, um die alte Heimat wiederzuentdecken, wie er meint. Er verweilt gerne vor einer Gedenkplatte, dort verlegt wurde, wo einmal die alte Pfarrkirche St. Georg stand. Das Gotteshaus fiel in den 80ern der Braunkohle zum Opfer.

Quelle: NGZ
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