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Eröffnung
Modefirma "Lavidalocker Clothing" zieht ins Bahnhofsviertel

Grevenbroich. Bislang war die Unternehmenszentrale von "Lavidalocker Clothing" nicht viel geräumiger als ein mittelgroßer begehbarer Kleiderschrank. Südstadt, Einfamilienhaus, ehemaliges Jugendzimmer: Von dort aus haben Norman Keutgen, Tobias Holzweiler und Julius Kunold den Aufbau ihres jungen,hippen Klamotten-Labels gesteuert. Jetzt ziehen die drei um - in ihr erstes "richtiges" Büro: 110 Quadratmeter groß, an der Rheydter Straße 24, direkt im Grevenbroicher Bahnhofsviertel. Am 1. Juni wird Eröffnung gefeiert. "DJs werden auflegen, es gibt etwas zu trinken und eine brandneue Sommer-Kollektion mit neuen Käppis, T-Shirts und Tops", sagt Label-Mitbegrüder Norman Keutgen. "Wer Lust hat, kommt ab 17 Uhr einfach vorbei."

Die Entscheidung zum Standortwechsel haben die "Lavidalocker"-Jungs vor ein paar Wochen relativ spontan getroffen. "Wir haben das Ladenlokal angeboten bekommen. Der Eigentümer hat junge, kreative Leute gesucht - das passte einfach", sagt Norman Keutgen. Gemeinsam mit Fotograf Anatol Lauschke, der an der Rheydter Straße sein Fotostudio einrichtet, will das Trio jetzt endgültig durchstarten.

Angefangen hat die Geschichte mit drei Jungs aus Grevenbroich, einer Idee und einem Ziel: ein Modelabel zu gründen und eine Verbindung zu schmieden, die die Freundschaft in der Zusammenarbeit nach innen und durch den Namen nach außen zusammenhält. Der Name sollte einer sein, der nicht so leicht aus dem Kopf geht. "Da wir drei die komischsten Sachen machen, fast alles recht locker sehen und vielleicht auch ein wenig verrückt sind, kamen wir auf ,Lavidalocker'", erzählt Norman Keutgen. "Die Bezeichnung ,la vida loca' kommt aus dem Spanischen und bedeutet übersetzt ,das verrückte Leben'. Wir haben den Namen etwas umgeformt. Er steht jetzt für uns und unsere Einstellung - eben das lockere Leben." Und "Lavidalocker" steht für lässige Streetstyle-Mode. Die "Grundzutaten" - Shirts, Pullis, Mützen - bestellen die Jungs bei einem Großhändler. Im "Atelier" bekommen die Stücke dann ihren Schliff: Logo-Prints, Labelaufnäher, hier einen abgeschnittenen Kragen, dort eine aufgetrennte Naht. "Wir designen die Motive und drucken selbst", sagt Keutgen. "In unserem neuen Büro können die Leute jetzt direkt sehen, wie wir arbeiten und sich die Kleidungsstücke auch live anschauen. Wir sind zwar keine Boutique, Versand und Bestellung laufen nach wie vor übers Internet,aber wir wollen den Laden einmal pro Woche für unsere Kunden öffnen." juha

Quelle: NGZ
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