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Erzbischof Koch
Premiere in der "Bütt" war in Kaarst

Neuss. An seine Zeit als Kaplan in der Kaarster Pfarrgemeinde St. Martinus erinnerte sich der Berliner Erzbischof Heiner Koch, als er in Berlin-Kreuzberg in die "Bütt" stieg, um zu erklären, was für ihn Karneval bedeutet. In Kaarst hatte Koch seine ersten Erfahrungen als Büttenredner gemacht, wie er den Zuhörern erklärte. "Ich bin immer als Pfarrhaushälterin aufgetreten. Die gab's zwar nicht, aber die Rolle war so toll - meine Paraderolle", zitiert die Katholische Nachrichten-Agentur den kirchlichen Würdenträger. Sein Auftritt in der proppenvollen Kirchenkneipe "Kreuzberger Himmel", der von einem Kamera-Team der Deutschen Welle begleitet wurde, war eine Art missionarischer Einsatz für den aus Düsseldorf stammenden Priester.

Angetan mit karnevalistischer Gardeuniform, Orden und Narrenkappe, brach er beim Eintreten in schallendes Gelächter aus: "Das wär mir im Rheinland nie passiert: bei einer Karnevalsveranstaltung als einziger verkleidet." Für ihn ist Karneval mehr als bloßes Quatschmachen. "Wer lachen kann, der kann auch weinen, und das sind beides Zeichen von Lebenstiefe."

Quelle: NGZ
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