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Tagebau
RWE-Mitarbeiter entwickeln Handschuh

Tagebau: RWE-Mitarbeiter entwickeln Handschuh
Der neue Handschuh schützt vor Verletzungen. FOTO: RWE Power
Grevenbroich. In Garzweiler und anderen RWE-Tagebauen kommt jetzt ein neuer Schutzhandschuh zum Einsatz. Das Besondere: Entwickelt wurde das Teil von RWE-Mitarbeitern mit einem Sicherheitskleidung-Anbieter.

Rolf Aretz, Fachkraft für Arbeitssicherheit, und Friedrich Hünten, Leiter Maschinentechnik, aus dem Tagebau Hambach nahmen für ihren Einsatz in der Alten Oper Frankfurtnun den "Arbeitsschutz-Oscar" entgegen. Damit zeichnete die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie die Entwicklung zur Vermeidung von Schnitt- und Stichverletzungen aus.

Aretz und Hünten waren mit den bislang am Markt verfügbaren Produkten nicht zufrieden, da sie laut RWE das interne Anforderungsprofil nicht erfüllten. Also machten sie sich an die Arbeit: Beim neuen Handschuh wird die messerführende Hand mit einem Edelstahlringgeflecht geschützt und ist dank Lederaufdopplung komfortabel zu tragen. "Seit die Handschuhe im Einsatz sind, hat sich kein Unfall mit Schnitt- oder Stichverletzungen mehr ereignet" freut sich Thomas Körber, Leiter des Tagebaus Hambach.

"Dass wir den Arbeitsschutzpreis erneut gewinnen konnten, zeigt, wie sehr unsere Mitarbeiter das Thema ,Arbeitssicherheit' aktiv leben", so Vorstandsvorsitzender Matthias Hartung. Die Zahl der Unfälle mit mehr als einem Tag Ausfallzeit pro Million geleisteter Arbeitsstunden lag 2015 mit 2,2 auf dem niedrigen Niveau des Vorjahrs.

Quelle: NGZ
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