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Gymnasium Jüchen
Schüler besichtigen Vernichtungslager in Polen

Gymnasium Jüchen: Schüler besichtigen Vernichtungslager in Polen
Eine Vitrine mit Gegenständen, die an die Fahrt nach Auschwitz erinnern, haben Gymnasiasten der QI in ihrer Schule bestückt. FOTO: Gymnasium Jüchen
Grevenbroich. "Auschwitz zu besuchen und zu wissen, was dort geschehen ist, fühlt sich schwer an. Dort zu sein war wie eine Last. Jedes Mal, wenn wir im Lager waren, fühlte es sich an, als würde uns etwas nach unten ziehen", so beschreibt Kai Fechter, Schüler des Gymnasiums Jüchen in der QI, wie er sich während der fünftägigen Gedenkstättenfahrt nach Oœwiêcim/Auschwitz gefühlt hat. In einer Vitrine im Atrium der Schule stehen auf einer kleinen Karte diese drei Sätze und daneben hat der Schüler symbolisch ein Metallgewicht gestellt. In dem Schaukasten befinden sich noch 18 weitere Gegenstände. Sie stammen alle aus der Gegenwart. Mit einem kurzen Text versehen sollen sie jedoch Gefühle, Gedanken oder Erkenntnisse, die während der Gedenkstättenfahrt des Gymnasiums Jüchen für die Schülerinnen und Schüler wichtig waren, illustrieren. Passend heißt die kleine Ausstellung auch "AUSCHWITZ GEDENKEN. Eine Annäherung an die Vergangenheit mit Exponaten aus der Gegenwart".

20 Schüler der Jahrgangsstufe QI des Gymnasiums Jüchen besuchten zusammen mit drei Lehrern die Museen und Gedenkstätten in Oœwiêcim/Auschwitz. Es war die zweite Auschwitz-Fahrt des. Gymnasiums Jüchen. Auf dem Programm standen Führungen auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers und des Vernichtungslagers Birkenau sowie ein Besuch der letzten noch erhaltenen Synagoge der Stadt sowie eine Führung durch die Ausstellung von Gemälden des ehemaligen KZ-Insassen.

Quelle: NGZ
 
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