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Eselpark Zons
Schüler spendeten Futter für die Esel

Dormagen. Die Esel vom Eselpark Zons sind Besuche von Kindern gewohnt. "Ich freue mich sehr, den Jungen und Mädchen die Tiere näherzubringen", erläuterte Peter Norff, der Betreiber des Eselparks. Neben Ausflügen von Kindergärten und Schulklassen machen sich die Esel mit Begleitung auch schon mal in die Einrichtungen auf. "Sie werden sorgfältig an Straßenverkehr, Geräusche und andere alltäglichen Hindernisse gewöhnt", so Norff. "Mit Carlos bin ich oft unterwegs", sagte der Vorsitzende der St.-Hubertus-Schützengesellschaft Zons.

Jetzt waren Mädchen und Jungen der Friedrich-von-Saarwerden-Grundschule Zons zu Gast im Eselpark. Dort lernten sie die Tiere und ihre Bedürfnisse gut kennen. Unter Leitung von Miriam Schorpp war die Klasse 1b im Eselpark Zons sehr aufmerksam. Und die Schüler waren sehr begeistert von den Eseln. "Die Schüler haben spontan eine Futterspende in Höhe von 50 Euro gespendet", berichtet Peter Norff dankbar. "Ich fand das so nett, dass ich das Futter mit Carlos ,abgeholt' habe", weist Norff auf die erneute Begegnung mit den Kindern hin. Und das war noch nicht alles: Die Kinder hatten noch ein Lied vorbereitet und vorgetragen, dazu noch einige Zeichnungen und Kommentare zu diesem Besuch geschrieben. "Das war sehr schön", meinte der Eselpark-Betreiber. Diese Aktion gegenseitiger Unterstützung fand der Futterlieferant von Peter Norff, die Firma Kullenberg ebenfalls so toll, dass er reagierte: "Er hat spontan die Futtermenge verdoppelte", berichtete Peter Norff.

Im Eselpark Zons leben Esel, ein Muli und ein Pferd - einige von ihnen stammen aus schlechten Verhältnissen, waren vernachlässigt oder auf dem Weg zum Schlachter. Peter Norff gibt den Tieren ein neues Zuhause und kümmert sich um sie, auch um Hühner, Ziegen und Schafe. "Hier ist es sehr friedlich, hier kann man gut vom Alltagsstress abschalten", beschreibt Norff die Idylle im Eselpark. Sein Wunschtraum ist es, in naher Zukunft ein Esel-Therapiezentrum aufzubauen, um auch andere Menschen diese beruhigende Wirkung zugutekommen zu lassen. "Hier zu sitzen, und die Esel zu beobachten, beruhigt ungemein", betonte Peter Norff. Er freut sich über die Besuche von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Carina Wernig

Quelle: NGZ
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