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Eine Neusser Karriere
Schütze, Majestät, Bürgermeister

Neuss. Vor (fast) 50 Jahren gründete Herbert Napp mit Freunden den Schützenzug "Novesen", der sich ins Korps der Schützenlust einreihte. Am 2. September 1980 trat der junge Napp erstmals in das Bewusstsein einer breiten Neusser Öffentlichkeit: An jenem Schützenfest-Dienstag wurde der damals 33 Jahre alte CDU-Ratsherr der bis dahin jüngste Schützenkönig in der langen Geschichte des 1823 gegründeten Neusser Bürger-Schützen-Vereins. Gemeinsam mit seiner damaligen Frau Lydia geb.

von Trosdorff absolvierte er ein glanzvolles Regentenjahr. Den Schützen ist Herbert Napp treu geblieben. Auch als Bürgermeister. Der Schützenfestmontag hält im Normalfall nur wenige protokollarische Aufgaben für den Ersten Bürger der Stadt bereit. Diese schützenfestliche Freiheit nutzte Napp, um in Schützenlust-Uniform in Reihen seines Zuges "Niederrhein", zu dem er zwischenzeitlich gewechselt war, zu marschieren. Nachdem sich "Niederrhein" nun in den Ruhestand verabschiedet hat, kehrt Herbert Napp zu seinen Schützenfest-Wurzeln zurück.

Er ist wieder bei den "Novesen" angekommen, mit denen er im kommenden Jahr das Goldjubiläum feiern will. Aber als Schütze war Napp nie nur in der Stadt aktiv. In Hoisten, wo er lange wohnte, war er viele Jahre als Grenadier aktiv, und in Weckhoven zeigte er sich sogar als Fahnenschwenker - er hatte eine Wette verloren ... lue-

Quelle: NGZ
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