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Szene
Tierra Negra spielt vor ausverkauftem Haus in der "Kulle"

Dormagen. Das Dormagener Publikum kann sich an der Musik von "Tierra Negra" einfach nicht satthören. Zum elften Mal spielte das virtuose Gitarren-Duo Leo Henrichs und Raughi Ebert in der Stadt - und wieder war der Zuspruch hervorragend. Die Deutsch-Hispanische Gesellschaft als Veranstalter konnte sich jedenfalls über eine ausverkaufte Kulturhalle freuen.

Beim aktuellen Auftritt waren Henrichs und Ebert nicht allein gekommen, sondern hatten sich die Unterstützung des Bassisten Thomas "Cap" Gier und des Perkussionisten Klaus Mages (ehemals "Trio Rio") gesichert. Im ersten Teil boten die Musiker romantische Lagerfeuer-Klänge von ihrer neuen CD "The Campfire Session". Heinrichs und Ebert haben auf der Scheibe Eindrücke von ihren zahlreichen Reisen musikalisch umgesetzt. Nach der Pause ging es dann in der "Kulle" eher feurig-rasant zur Sache. Grundsätzlich beherrschen "Tierra Negra" den Flamenco sowohl in der ruhigen, als auch in der schnellen Variante. "Auf den Stühlen zu verharren, das fiel schon schwer", resümierte Lucie Heydt, die Geschäftsführerin der Deutsch-Hispanischen Gesellschaft, nach der temporeichen zweiten Hälfte. Und fügte hinzu: "Am Ende wollte eigentlich keiner nach Hause gehen - auch nicht die Band." Und schon jetzt ist sicher, dass das 1997 gegründete Ensemble ein weiteres Gastspiel in Dormagen geben wird - in nicht einmal ganz einem Jahr. Denn die Deutsch-Hispanische Gesellschaft hat schon einen Termin mit den Gitarrenkünstlern festgezurrt. Am 26. November 2016 ist "Tierra Negra" erneut in der Kulturhalle zu Gast - und macht damit das Dutzend bei den Auftritten voll.

(ssc)
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