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Auszeichnung
Verdienstkreuz für Ingeborg Arndt

Neuss. Es braucht einen langen Atem, um die Verdienste von Ingeborg Arndt aufzuzählen. Das stellte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke fest, als er der Neusserin für ihr Engagement im Kreishaus eine seltene Auszeichnung überreichte: das Bundesverdienstkreuz am Bande. "Ingeborg Arndt hat mit dazu beigetragen, das Umweltbewusstsein im Rhein-Kreis zu schärfen", betonte Petrauschke in seiner Laudatio.

Eine solche Ehrung setze ein Zeichen. Ein Zeichen dafür, wen unsere Gesellschaft schätze - und was ihr wichtig sei: ehrenamtliches Engagement. Ingeborg Arndt ist das beste Beispiel dafür. Die 69-Jährige, 1946 in Schönebeck an der Elbe geboren, wurde vor 20 Jahren Mitglied im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) - und setzt sich seitdem für den Umweltschutz ein. Sie übernahm den Vorsitz der BUND-Kreisgruppe Neuss und steht der Ortsgruppe Neuss-Kaarst vor.

Außerdem ist die Stadtverordnete von Bündnis 90/Die Grünen für den BUND Mitglied des Beirates bei der Unteren Landschaftsbehörde des Rhein-Kreises. Um alle ihre Projekte vorzustellen, würde man viel Platz benötigen: Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen rief das Streuobst-Projekt "Nüsser Appel" ins Leben, initiierte die Aktion "Neuss natürlich" oder setzt sich für den Erhalt des Naherholungsgebietes "Jröne Meerke" ein.

Auch über die Kreisgrenzen hinaus ist sie aktiv, gehört etwa dem Regionalrat der Bezirksregierung Düsseldorf als stimmberechtigtes Mitglied an. Ingeborg Arndt hat darauf aufmerksam gemacht, dass jeder Einzelne seinen Beitrag für den Natur- und Umweltschutz leisten kann. jado

Quelle: NGZ
 
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