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Bundesdeutscher Vorlesetag
Von Reportern und anderen Helden

Neuss. Die Stiftung Lesen jubelte: Allein in NRW machten sich 34.660 Buchliebhaber auf, um am bundesdeutschen Vorlesetag in Schulen und Kindergärten Kinder für das Lesen zu begeistern - und ihnen dabei auch aus ihrer eigenen Kindheit zu erzählen. Mit Michael Schmuck, Heinz Mölder, Volker Gärtner und Dietmar Mittelstädt flog etwa der gesamte Sparkassenvorstand aus, doch auch in den Redaktionen von RP und NGZ blieben am Morgen Arbeitsplätze verwaist. Michael Bröcker, Chefredakteur von Rheinischer Post und NGZ, hatte eine Einladung der Kreuzschule angenommen. Nach einem gemeinsamen Auftakt gingen dort viele große Vorleser mit den kleinen Zuhörern in ihre Klassen. Bröcker las der 2 A aus "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" vor - und schenkte den Kindern das Buch danach für die Klassenbücherei. NGZ-Redakteur Christoph Kleinau durfte an der Münsterschule Karl Hans Arnold vertreten. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Rheinisch-Bergischen Verlagsgesellschaft war zu seinem Bedauern verhindert.

Lara und Bastian, Klassensprecher der 2 A, nahmen Christoph Kleinau mit in ihre Klasse, wo es sich die Kinder schon gemütlich gemacht hatten. Er hatte das Buch "Onkel Willi weiß die Wahrheit mitgebracht" - weil Willi auch ein Zeitungsreporter ist. Verschenken konnte er sein Buch nicht, weil es ihn seit 1973 begleitet. Aber ausleihen, damit Klassenlehrerin Andrea Hesch die Geschichte zu Ende erzählen konnte, tat er es gern.

Kleinau war nicht der einzige Vorleser, den Rektorin Cordula Clemens und die 213 Kinder (aus 40 Nationen) in der Münsterschule begrüßten. Museumsleiterin Uta Husmeier-Schirlitz, Schützenpräsident Thomas Nickel, Karnevalsprinz Dieter Hellendahl, der Musiker Cisco Steward, Puppendoktor Marcel Offermann und Marienberg-Chef Josef Burdich hatten sich auch Zeit genommen.

Quelle: NGZ
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