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Rund Um Den Zug
Von "Unersättlichen", Büchern und Pferdäpfeln

Neuss. "Die Unersättlichen" marschierten jetzt zum letzten Mal im Kaarster Regiment mit. Der Zug war 1981 gegründet worden, und nach 35 Jahren häufen sich die Wehwehchen, schmerzt so manches Hüftgelenk. Mit dabei: Hartmut Kalla. Er lieh jetzt seinem Sohn Andreas, dem Leiter der Kaarster Feuerwehr, eine seiner Uniformjacken, damit er den Zug verstärken konnte.

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Zum ersten Mal spielte im Kaarster Festzelt auf dem Schützenplatz die Band "Schröder". Die Schützen waren zufrieden - besser hätte die Stimmung kaum sein können.

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Helwig Michels ist 92 Jahre alt, wirkt aber deutlich jünger. Er feierte jetzt sein 85-jähriges Bruderschaftsjubiläum. "Es gab früher ja nicht viel - Fußball und Kirmes", erinnerte sich der rüstige Senior, der eine einleuchtende Begründung für seine gute Verfassung hat: "Meine Frau ist 20 Jahre jünger als ich."

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Als Nothelfer erwies sich einmal mehr Konny Wilms: Als Pfarrer Martin Pilz während der von Bundespräses Monsignore Robert Kleine zelebrierten Schützenmesse in St. Martinus zur Lesung an den Ambo trat, fand er kein Lektionar vor. Auf seine Bemerkung: "Wer lesen will, braucht auch ein Buch" eilte Wilms herbei und brachte das Erwünschte.

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Markus Lück vom Gestüt Gut Neuhaus wartete auf der Rathausstraße mit seinem Pferdetransporter, bevor die Parade losging. "Die Berittenen leihen sich seit Jahren ihre Pferde bei uns", erklärte Lück und wusste auch eine gute Verwendung für die "Pferdeäpfel": als Rosendünger. Der enge Bezug des Königspaares zur Reiterei sorgte dafür, dass rund 40 Berittene mitmachten - eine beachtliche Zahl, aber eigentlich hätten es noch etliche mehr sein sollen.

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Wenn heute der neue Schützenkönig ausgeschossen wird, soll es zwei ernsthafte Bewerber geben, die an die Vogelstange treten werden. Diese Ankündigung lässt die Kaarster Schützen entspannt ihr Schützenfest feiern. Barni/susa

Quelle: NGZ
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