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Dormagener Senioren-Union
Vorsitzende Elisabeth Fittgen ist nun eine "75-erin"

Dormagen. Ihren Ehrentag verbrachte sie im Kreise "ihrer" Senioren-Union. Auf einer Reise an den Bodensee brachten ihr die 35 Teilnehmer ein "ganz tolles Geburtstagsständchen", berichtet Elisabeth Fittgen, die jetzt ihr 75. Lebensjahr vollendet hat. Im zwölften Jahr leitet sie nun bereits die Senioren Union - "so lange wie keiner vor mir", wie sie lachend erklärt. Und wenn es ihre Gesundheit zulässt, möchte sie auch "noch ein paar Jährchen" weitermachen. Denn sie organisiert gern und bringt Menschen zusammen, denen sie Informationen oder Begegnungen bieten möchte. Das gilt auch für ihr zweites großes Hobby neben der Senioren-Union, die Selbsthilfegruppe für Sehbehinderte, die sie seit neun Jahren leitet. "Ich möchte gern dazu beitragen, dass alle das Beste aus ihrer Situation machen können", sagt Fittgen.

Geboren wurde sie vor 75 Jahren im Krankenhaus an der Krefelder Straße in Dormagen, dem heutigen St.-Augustinushaus. Nach der Ausbildung als Bürokraft im Raphaelshaus arbeitete sie für verschiedene Arbeitgeber, bevor sie sich ihrer Familie widmete. Ihren Mann Herbert Fittgen, den sie im Jugendchor der Katholischen Jugend kennengelernt hatte, heiratete sie vor 53 Jahren, Tochter Andrea und Sohn Gregor komplettieren die Familie Fittgen. Zur Feier ihres 75. Geburtstags im engsten Familien- und Freundeskreis sang ihr Sohn das "Hallelujah" von Leonard Cohen: "Das ging uns allen sehr zu Herzen", erzählt Elisabeth Fittgen, die ihrem Mann sehr für seine ständige Hilfe dankt: "Mein Mann ist mir eine große Stütze." Denn seit knapp 15 Jahren kämpft sie mit einer Sehbehinderung, die sie einschränkt, aber nicht ihren Tatendrang stoppen kann. Statt zu lesen, was ihr nur mit Lupe möglich ist, ist sie eben Hörbuch-Fan geworden und nutzt den PC.

Vor 24 Jahren ist Elisabeth Fittgen in die CDU eingetreten, war als ehrenamtliche Geschäftsführerin der Fraktion und Vize-Stadtverbandsvorsitzende maßgeblich an der Gestaltung des Programms beteiligt. Zwei Mal holte sie das Kreistagsmandat in Mitte/Rheinfeld. Sie regte für Dormagen den Förderverein für das Kreiskrankenhaus an. Als stellvertretende Pfarrgemeinderatsvorsitzende an St. Maria vom Frieden war sie ebenfalls lange Jahre engagiert. "Mein Leben ist spannend, ich möchte gern noch viel weitergeben", sagt sie. Carina Wernig

Quelle: NGZ
 
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