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Bürger-Schützen-Verein Dormagen
Zum Jubiläum zieht der BSV mit 13 Fackeln durch die Stadt.

Dormagen. Bei der Generalversammlung am Mittwoch hatte Oberst Hans-Jakob "Jacky" Luckas noch enttäuscht einen Zug kritisiert, der trotz Zusage seine Fackel nicht bauen würde, schon zwei Tage später strahlte der Regimentschef und konnte beim Fackelbaurichtfest berichten, dass sich da etwas getan habe. Auch wenn der Bürger-Schützen-Verein (BSV) Dormagen das Ziel, eine Fackel für jedes Jahrzehnt des 150-jährigen BSV-Bestehens zum Fackelzug am Samstag ab 21 Uhr auf die Straße zu bringen, knapp verpasst hat, kann sich die Anzahl von 13 Großfackeln sehen lassen. Sieben Wagen kommen in die Bewertung, die anderen sind Korpsfackeln oder Siegerfackeln der vergangenen Jahre wie der "Dino" von Bleib-Treu, der im Vorjahr nach Neuss ausgeliehen worden war.

"Eine tolle Leistung" bescheinigte BSV-Chef Rolf Starke den fackelbauenden Zügen, auch das Schützenkönigpaar Uwe und Inge Kosbab freute sich, die Fackeln in Augenschein zu nehmen. Uwe II. versprach unter dem Beifall der Schützen, allen fackelbauenden Zügen einen Kasten Bier. Auch der Schirmherr, Bürgermeister Erik Lierenfeld, schaute den Fackelbauern zu: "Ich freue mich sehr auf den Fackelzug."

Besonders fleißig war wieder die Grenadier- und Historische Abteilung mit gleich drei Fackeln: Eine ganz neue Große zum Thema Präsident Trump, eine kleinere zum Jubiläumsmarsch mit Tambourkorpsfiguren und die überarbeitete Korpsfackel mit Brunnen. Alfred Zelber, den Oberst Luckas "den besten Fackelbauer Dormagens" nannte, war am Werk mit Ernst Richter, Frank Ehmke, Peter Faßbender und Horst Hüttner. Die "Söck"-Fackel ist eine Gemeinschaftsarbeit von "Lahm Söck" und "Jung Söck" und zeigt 150 Jahre Kameradschaft, während die "Schützengilde 1995" den Kindergarten Weltpolitik darstellt.

(cw-)
 
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