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Galerie-Theater Zons
Zum Silberjubiläum gibt's die Western-Schwestern

Dormagen. Eine turbulente Komödie zum 25-jährigen Bestehen: Mit "Die Western-Schwestern" tritt das Galerie-Theater Zons am Freitag, 29. Juli, um 20 Uhr in der Theaterscheune Knechtsteden beim Theatersommer des städtischen Kulturbüros auf. In den 25 Jahren gab es 27 Inszenierungen und 319 Aufführungen.

Seit Monaten bereiten sich die Schauspieler mit Regisseur Stefan Filipiak nun auf die große Premiere in Knechtsteden vor. Noch weitere zwei Mal wird das Galerie-Theater Zons in seinem Jubiläumsjahr diese Komödie spielen: am 22. Oktober in der "Kulle" und am 12. November in der Nordhalle des Kreiskulturzentrums in Zons. Auf der Bühne stehen: Antje Gooßes, Ulrike Heinen-Prinz, Kerstin Helbig, HaKa Linß, Jochen Marsch, der auch Vorsitzender ist, Susanne Plitzko-Sié und Heidi Ruetz. Als Gründungsmitglied von Beginn an dabei und für Beleuchtung zuständig: Benno Stinauer.

Die Handlung verspricht einiges: Ein toter Revolverheld, eine gierige Saloon-Wirtin, die die Testaments-Eröffnung kaum erwarten kann, eine Betreiberin eines anrüchigen Etablissements, dazu eine Animierdamen-Azubine, ein alter Trapper, eine Schwester vom christlichen Altenheim und weitere illustre Gestalten machen Sheriff Slow das Leben schwer. Einzig Indianer "Durstige Stille" schweigt zum rasanten Spiel um Intrige und Leidenschaft. Karten zum Preis von 15 Euro sind in der City-Buchhandlung, im Café Seitenweise und im Kulturbüro (02133 257-338) erhältlich.

Das Galerie-Theater Zons, eine Abteilung des Kunstvereins Galerie-Werkstatt Bayer Dormagen in Knechtsteden, wurde 1991 gegründet. Einige "verrückte" Leute trafen sich, um regelmäßig auf den berühmten Brettern, die angeblich die Welt bedeuten sollen, in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen. "Wir haben uns von Anfang an vorgenommen, literarisch anspruchsvolle Texte auf der Bühne lebendig werden zu lassen", heißt es auf der Homepage. Zu Beginn agierten sie auf dem Steinfußboden in einem winzigen Fachwerkhaus an der Zonser Stadtmauer: acht Quadratmeter Spielfläche und 27 Zuschauerplätze - "das kleinste Theater Europas". Vier Jahre bis 2000 organisierte der Verein die "Theatertage Zons", bevor er 2002 den "Theatersommer Knechtsteden ins Leben rief, der vom Kulturbüro gestaltet wird. cw-

Quelle: NGZ
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