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Fackelbaurichtfest
Zwei Fackeln für den "Rex Novesium"

Fackelbaurichtfest: Zwei Fackeln für den "Rex Novesium"
Der Schützenlustzug "Dropjänger huldigt dem Schützenkönig Christoph I. als "Rex Novesium". FOTO: C. Kleinau
Neuss. Für die Männer vom Zug "Dropjänger" ist ihr - derzeit pausierender - Kamerad Christoph Napp-Saarbourg nicht mehr nur ihr Oberleutnant. Sie huldigen ihm in diesem Jahr als "Rex Novesium" und haben den amtierenden Neusser Schützenkönig auf einer extra-langen Großfackel in einen römischen Streitwagen gestellt. Der lateinisierte Namenszusatz "Vereinibus" ist dabei eine kleine Rekelei, mit der sie den Mann auf die Schippe nehmen, der "überall Mitglied ist", wie Rainer Göttges erklärt.

Die Dropjänger-Fackel ist eine von 22 der Schützenlust - und eine von zweien, die den Schützenkönig thematisieren. Deutlich mehr Züge beschäftigte die Frage, wer neuer Major der Schützenlust wird, erklärt ihr Hauptmann Karl-Heinz Ackermann, oder sie verabschieden Herbert Geyr, der zum letzten Mal als Major voranreitet. Wie bei der Schützenlust, die zusammen mit der Gilde und den Hubertusschützen Fackelbaurichtfest am Containerbahnhof feierte, war auch für die Fackelbauern des Jägerkorps an der Blücherstraße dessen neuer Major René Matzner eine Quelle der Inspiration.

Gleich drei Fackeln widmeten sie dem Metzgermeister, den sie unter dem Motto "Ich und mein Pferd" auf einer Wurst reiten ließen. Dass Matzner auch die Schützenlust beschäftigt, hat mit seiner Laufbahn zu tun. Die inszeniert sein alter Zug: "Vom Kreuzritter zum Jägermajor".

Quelle: NGZ
 
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