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Rhein-Kreis Neuss
Tannenbäume vom Feld ins Wohnzimmer

Rhein-Kreis Neuss. Weihnachtsbäume sind Massenware. In den Wochen vor Weihnachten werden rund 24 Millionen Nadelgehölze für die weihnachtliche Wohnstube als Kurzzeit-Grün verkauft - dann aber bitte aus der Heimatregion, findet die Kreisbauernschaft Gladbach-Neuss.

"Das hat den Vorteil, dass die Bäume nicht über lange Strecken transportiert werden und sie somit frischer und haltbarer sind. Und sie sind ökologisch und ökonomisch vorteilhafter im Vergleich zu Bäumen aus entfernten Regionen", sagt Kreislandwirt Wolfgang Wappenschmidt.

Auch im Rhein-Kreis gibt es einige Landwirte, die Bäume anbauen und frisch schneiden oder von Kunden selbst schlagen lassen. Vor allem Nordmanntannen und Blaufichten werden angebaut. Nordmanntannen sind die beliebtesten Weihnachtsbäume. Bei Thomas Küppers auf dem Eggenhof in Neuss macht diese Tanne rund 80 bis 90 Prozent der verkauften Bäume aus. "Immer mehr Kunden fragen nach anderen Sorten, entscheiden sich aber doch wieder für die Nordmanntanne", sagt Küppers.

Sein Kollege Heiner Goetschkes aus Kaarst empfiehlt Kunden auch die Blaufichte: "Sie duftet gut und hat stabilere Zweige." Bis die Bäume im heimischen Anbau Mannshöhe erreicht haben, dauert es schon mal zwölf bis 14 Jahre. Die Preise sind nach Auskunft der Kreislandwirte stabil geblieben bei etwa 20 bis 23 Euro für den laufenden Meter Nordmanntanne und 14 bis 16 Euro für den Meter Blaufichte.

(angr)
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