| 23.06 Uhr

Einige Teilnehmer stammen aus ehemaligem Ostpreußen
Unterstützung für Waisenhaus

Einige Teilnehmer stammen aus ehemaligem Ostpreußen. Zu einer (Verständigungs-)Fahrt nach Polen startete die Kreisgruppe Neuss der Landsmannschaft Ostpreußen. Die Fahrtroute ging über Stettin, Danzig, Marienburg, Oberlandkanal, Lötzen und Thom nach Posen.

Von den 50 Teilnehmern stammten 20 aus dem ehemaligen Ostpreußen oder ostpreußischer Abstammung, die anderen 30 Personen aus dem Rhein-Kreis Neuss und Umgebung waren "nur" Mitreisende. Ihnen allen wurde ein reichhaltiges Programm geboten. Dazu trug auch die polnische Reiseleiterin Ewa Krukowska mit ihrer Tochter Justyna bei. Zu einem gemütlichen Abend hatte der Initator der Reise, Vorsitzender Peter Pott, in das ehemalige Lötzen (heute die Stadt Gizycko), eingeladen. Da die Bürgermeisterin, Jolanta Piotrowska, wegen einer Vertragsunterzeichnung verhindert war, begrüßte der stellvertretende Bürgermeister, Pawel Czacgarowski, die Gäste.

Peter Pott übergab ihm Spielsachen und eine Geldspende für ein Waisenhaus in Lötzen. Als Dank für die Spende an das Waisenhaus hat sich die Bürgermeisterin mit einem Schreiben beim Vorsitzenden bedankt: Sie brachte zum Ausdruck, dass dadurch ein bedeutender Schritt auf dem Wege der deutsch-polnischen Verständigung gemacht worden sei. Auch der Vorstand der deutschen Minderheit von Lötzen war der Einladung gefolgt, ebenso eine professionelle Folkloregruppe aus Gizycko. Zur Erinnerung erhielten die Gäste ein Stadt-Wappen überreicht.

Quelle: NGZ
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