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Rhein-Kreis Neuss
Verstärkung für die Migrationsarbeit

Rhein-Kreis Neuss: Verstärkung für die Migrationsarbeit
Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (r.) und Kreisdirektor Dirk Brügge (l.) mit dem Team des Kommunalen Integrationszentrums (von links): Heike Matthaei, Julia Meisel, Anke Gilges, Gülten Eroglu, Goran Sucec, Natalia Lüdtke, Milena Rehn und Ulrike Weyerstraß. FOTO: Rhein-Kreis Neuss
Rhein-Kreis Neuss. Das Kommunale Integrationszentrum des Rhein-Kreises Neuss wird jetzt durch drei neue Mitarbeiterinnen unterstützt.

Julia Meisel, Anke Gilges und Milena Rehn verstärken als neue Mitarbeiterinnen jetzt das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Rhein-Kreises Neuss. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Kreisdirektor Dirk Brügge begrüßten das gesamte Team unter Leitung von Ulrike Weyerstraß im Neusser Kreishaus.

"Durch gezielte Maßnahmen zur interkulturellen Bildung und zur Sprachförderung trägt das KI dazu bei, dass Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen leichter Kontakt finden und die Integration gelingt", sind sich Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Kreisdirektor Dirk Brügge einig.

Das KI ergänzt auf Kreisebene die in den Städten und Gemeinden des Kreises geleistete Migrationsarbeit. Die Einrichtung hat sich zum Ziel gesetzt, die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien von der Kindertagesstätte bis zum Übergang von Schule und Beruf zu verbessern. Julia Meisel hat als Projektleiterin des Bundes-Programms "Demokratie leben! - Partnerschaften für Demokratie" bereits eine Demokratiekonferenz organisiert. Außerdem hat sie zusammen mit der neu eingerichteten Koordinierungs- und Fachstelle, deren Arbeit sich die Diakonie Neuss und die Caritas Sozialdienste teilen, einen Begleitausschuss und ein Jugendforum eingerichtet.

Die Lehrkräfte Anke Gilges und Milena Rehn wurden dem KI vom Land Nordrhein-Westfalen zugewiesen. Sie unterstützen das Team bei der Seiteneinsteigerberatung und -vermittlung von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen. Außerdem beraten sie Kinder und deren Eltern zu den Themen Schullaufbahn, Schulformen und Fördermöglichkeiten.

Milena Rehn betreut darüber hinaus den Arbeitskreis "Sprachförderung und Sprachsensibler Unterricht". In diesem Gremium tauschen sich Lehrkräfte aus Seiteneinsteigerklassen über das Thema "Deutsch als Zweitsprache" beziehungsweise Deutsch als Fremdsprache" aus.

Für Eltern organisiert das KI mehrsprachige Informationsabende über "Schulvielfalt in NRW - Informationen über die Schulformen für Einwandererfamilien". Hier berichten Migrantenstipendiaten des Rhein-Kreises Neuss aus ihrer Schul- und Bildungserfahrung. Eltern und Jugendliche werden zudem zu Informationsveranstaltungen über das duale Ausbildungssystem eingeladen. Auch das Programm "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" wird vom KI auf Kreisebene unterstützt.

Außerdem koordiniert das Integrationszentrum das Rucksack-Programm an Kindertagesstätten und Schulen zusammen mit dem Edith-Stein-Familienforum Neuss. Dieses Programm fördert die Mehrsprachigkeit von zugewanderten Kindern und trägt zur Akzeptanz ihnen und ihren Familien gegenüber bei. Sitz des Kommunalen Integrationszentrums ist das Kreishaus Neuss an der Oberstraße 91.

Die Mitarbeiter des KI sind von montags bis freitags zwischen 8.30 und 12 Uhr sowie montags bis donnerstags zwischen 13.30 und 15.30 Uhr erreichbar. Es können auch Termine vereinbart werden:

Telefon 02131 928-4011 und E-Mail ki@rhein-kreis-neuss.de.

Quelle: NGZ
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